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10. April 2020

Eine virtuelle Studienreise: Erfahrungen

Nachdem ich bereits einige Male danach gefragt wurde, möchte ich hier gerne meine Erfahrungen mit einer virtuell durchgeführten Studienreise teilen. 

Geplant war, mit einer Gruppe von 30 Studierenden aus dem Bachlorstudiengang Wirtschaftsinformatik an der FHS St. Gallen für drei Tage nach Berlin zu reisen, um Firmen in der Digitalwirtschaft zu besuchen und kennen zulernen. 

Die Reise ist eigentlich der zentrale Teil eines Kurses, für den es Credits gibt. Ausser der Reise gab es bereits vorab Vorbereitungsaufträge, ein KickOff sowie ist nachträglich eine abschliessende Reflexionsarbeit anzufertigen. Deswegen war es schwierig, die Reise einfach abzusagen auf Grund der gegebenen Umstände. 

Nachdem ich dann ein sehr positives Feedback der Firmen erhalten habe, die wir hätten besuchen wollen, entschieden wir uns in Abstimmung mit der Studiengangsleitung, die Studienreise virtuell durchzuführen. Ich bin den Firmen sehr dankbar, dass sie sich auch virtuell präsentiert haben, denn für alle Firmen stellt die gegenwärtige Krise Herausforderungen dar! 

Was waren unsere Learnings? Zusammenfassend: es funktioniert, mit Einschränkungen!

Natürlich ist eine virtuelle Studienreise nicht vergleichbar mit einer Reise vor Ort. 
Alle virtuellen Firmenbesuche fanden via Videokonferenz statt, die kürzeste ca. 45 Minuten, mit einem Gastgeber, die längste fast zweieinhalb Stunden, mit vier Gastgebern und einer Pause. An zwei Tagen haben wir so fünf Firmen besucht. 

Was in Berlin wegen der Logistik kaum machbar ist, geht Online wunderbar: Drei Firmen an einem Tag besuchen! 
Aber im Nachhinein war das mindestens am Limit: Drei verschiedene Firmen mit drei Tätigkeitsfeldern und drei verschiedenen Kulturen, sehr viel auf einmal. 

Und fast fünf Stunden Videokonferenz ist eben auch ermüdend. Was definitiv fehlt bei so einem virtuellen Besuch ist das Spüren einer Firma, die Menschen, die Interaktion mit ihnen, und auch die Firmenkultur, die sich ja z.B. in der Gestaltung von Büros manifestieren kann – Google ist hier wohl das Paradebeispiel. 

Spannend war, dass alle Gastgeber uns ausnahmslos im Homeoffice empfingen, was auch Einblicke der anderen Art, eben privater Natur, bot. Auf eine gewisse Art aber auch sehr sympathisch und vor allem authentisch

Schwierig ist die Interaktion: 
Fragen der Studierenden wurden meist im Chat gestellt, selten via Audio. Die Kamera war eigentlich nur seitens der Gastgeber (und mir) permanent eingeschaltet. So kann man wenigstens minimal Gestik und Mimik zum gesprochenen Wort wahrnehmen. So kamen kaum wirkliche Dialoge auf, kein Smalltalk vor Beginn, in der Pause, oder am Ende. 

Als Tools haben wir drei Mal MS Teams eingesetzt, das durchwegs zuverlässig lief. Ein Mal war es eine ad-hoc Lösung, weil Webex schon vor dem Start des Meetings (aus unbekannten Gründen) versagte. Eine weitere Webex-Konferenz lief problemlos. Und auch Google Hangout kam zum Einsatz, auch hier bis auf wenige Audio- und Video-Hänger problemlos. Interessanterweise war Zoom in der Vorbereitung nie ein Thema. 

Und was natürlich gar nicht stattfinden konnte war das Kennenlernen einer Stadt mit allem, was dazu gehört und was zumindest nicht offizieller Teil einer Studienreise ist. Und natürlich der Austausch jenseits des Programms mit und in der Gruppe! 

Auch ich habe mich sehr gefreut, wieder einmal nach Berlin zu fahren. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben!


7. April 2020

Die Digitalwirtschaft in der Krise !?

Jede Krise hat Gewinner und Verlierer, das gilt auch für die Digitalwirtschaft. Auch Digitalunternehmen sind in Lieferketten und Ökosysteme unserer vernetzten Wirtschaft eingebettet und erfahren dementsprechend unterschiedliche Auswirkungen der aktuellen Krise.
Wie die von uns während unserer virtuellen Studienreise besuchten Firmen der Digitalwirtschaft in Berlin die Krise aus geschäftlicher Sicht erleben, ist im Folgenden zusammengefasst:

Für Innoscale ist es eher ambivalent:Vor allem bei den Kunden aus dem produzierenden Gewerbe zeichnen sich gewissen Herausforderungen ab: Lieferketten sind unterbrochen, Aufträge brechen weg. Ganz anders sieht es im Bereich des Handels aus: Da der Onlinehandel aktuell einen regelrechten Schub erfährt, sind Kompetenzen im Stammdatenmanagement mehr als wertvoll.

Optiopay sieht die Krise als grosse Chance nach dem Motto 'jetzt erst recht': Viele Unternehmen wird bewusst, dass sie digitale Plattformen und vor allem digitale Kundenschnittstellen benötigen. Ausserdem wird Optiopays Technologie auch ganz aktuell für Projekte zur Unterstützung des (lokalen) Handels eingesetzt (z.B. hilfelokal.de)

Bei Nosto stellt sich die Situation ebenfalls differenziert dar: Während gewisse (Online-) Händler jetzt erst recht digital aktiv werden und entsprechende Services zur Optimierung der Customer Experience nutzen wollen, sind andere regelrecht in eine Art Schockstarre gefallen.

Bei der Weather Company sind die Auswirkungen auf verschiedenen Ebenen spürbar: Durch das Wegfallen der meisten Flüge fehlen Wetterdaten aus der Höhe, was negative Auswirkungen auf Prognosen haben kann. Und im Vertrieb der Services entfallen aktuell Möglichkeiten, auf Messen etc. mit Kunden in Kontakt zu kommen. In Branchen wie z.B. der Automobilwirtschaft, die faktisch stillsteht, sind Aktivitäten zur Serviceverbesserung, auch auf Basis von Wetterdaten, aktuell weitgehend pausiert. 

Bei CeleraOne gibt bisher keine negativen Einflüsse, eher im Gegenteil: Da die Nachfrage nach Informationen stark zugenommen hat, werden auch die Systeme von CeleraOne intensiver genutzt. Mittelfristig ist davon auszugehen, dass das Interesse an digitalen Lösungen wie digitale Abos zunehmen wird. Kaum absehbar ist das langfristige Neukundengeschäft, das auch von der Dauer des Lockdown in den jeweiligen Ländern und somit von der wirtschaftlichen Entwicklung der Medienhäuser abhängig ist. 


Bildquelle: flickr.com/familytorres, CC BY-NC 2.0

6. April 2020

Eine virtuelle Studienreise nach Berlin

Eigentlich wollte ich heute und die nächsten Tag in Berlin sein. Nein, nicht zum Vergnügen, sondern zusammen mit 30 Studierenden der Wirtschaftsinformatik an der FHS St. Gallen. Es war geplant, im Rahmen einer dreitägigen Studienreise Firmen der Digitalwirtschaft in Berlin zu besuchen - Exploring Digital Business Berlin (EDBB). Aufgrund der bekannten Umstände ist dies leider nicht möglich.
Aber freundlicherweise haben sich die meisten Firmen spontan bereit erklärt, uns per Videokonferenz heute und morgen einen Einblick in ihre jeweiligen Firmen zu geben. Dies trotz der Krise, die auch diese Firmen in Atem hält, und trotz der Tatsache, dass ein Onlinemeeting kaum einen persönlichen Firmenbesuch wirklich ersetzen kann. 
Deswegen bin ich überaus dankbar, dass wir die folgenden Firmen heute und morgen Online besuchen können:

(Bildquelle flickr.com/cambodia4kidsorg, CC BY 2.0)

24. August 2016

Study Tour to China with the Swiss 'Seeds for the Future' Program by Huawei

Huawei's 'Seeds for the Future' Pogram
I had the pleasure to be part of the Swiss delegation for the study tour to China with Huawei's Seeds for the Future program as a representative of FHS St. Gallen again (20.-30. Aug. 2016).

Nevertheless, my postings about the tour express my personal views only. And as the working language throughout the trip was English I decided to write this post in English as well.
"Telecom Seeds for the Future is Huawei's flagship CSR project launched in 2008 that aims at cultivating local ICT talent, promoting knowledge transfer, improving people's interest in and understanding of the telecom industry, and encouraging countries and regions to participate in the building of digital communities." (Source)
A warm welcome at the Huawei HQ
In my view this is really a great program and gives students - and professors - the unique opportunity to get to know a global company quite well and thus to get an insight of a global player in the high tech industry*.

The whole group of the trip comprises 16 students from various (IT/IS related) subjects from all over Switzerland, six professors and Axel Menning from Huawei Switzerland.

We arrived in Shenzhen on Sunday night after a transfer from Hongkong airport where we flew to out of Zurich. We are staying in a Hotel on the Huawei campus in Shenzhen.

Huawei Campus
On Monday morning we started off with a bus tour through parts of the campus, where up to 30'000 people are working.

We then had our first visit to one of the really impressive exhibition halls on the campus where we got an introduction into Huawei's business and key technologies as well as potential applications.






Simon Lacey
After lunch, Simon Lacey, Global Government Affairs - International Trade and the Digital Economy Leader, welcomed us in perfect Swiss-German and French to his introductory presentation about Huawei as a global high-tech player. Simon's CV is impressive: As an Australian, he studied law in Fribourg and thus speaks French and (Swiss) German pretty well. In total, he lived in Switzerland for 15 years. Before he joined Huawei a year ago he had jobs literally all over the world, e.g., in the US, South Africa, Indonesia, Singapore, and even China before.

Exhibition hall at the HQ in Shenzhen
Simon said at the beginning that Huawei might be "one of the biggest companies you've never heard of". Indeed, the company with 170'000+ employees working in 170+ countries is much bigger than its competitors such as Cisco or Ericsson.
Simon as well as our guides in the exhibition halls - we visited the exhibition hall for enterprise solutions in the afternoon - stressed Huawei's innovation power: 44% of the staff works in R&D, the research centers are distributed all over the globe. And especially in the exhibition halls, it was stressed the Huawei pursues a strategy focusing on cooperation as well. The term ecosystem was used several times.
In the Q&A session he said answering a student's question about more personal experiences: "... the great firewall is a big burden for all people living here".

William Lo summarizing his talk
On Tuesday William Lo introduced our group to some Management fundamentals at Huawei. As a Chinese, William was raised and worked outside. China Most of his Life and is with Huawei for 5 years now. He's working at the so called HR Committee, one of three committees linked directly to the board and dealing with all issues around management or how William phrased it: "everything what has to do with people". Huawei's way of management has also been a subject of some publications, e.g., in HBR or The European Business Review. In his presentation he focused on visionary leadership, share the wealth, dedication, as well as customer centricity.

In terms of "visionary leadership" the founder of the company, Ren Zhengfei, is always present. His management philosophy is guiding the company since it's inception in 1987. Although some of the management principles in terms of employees dedication at Huawei sound rather strange from a Swiss or European point of view - e.g., not claiming even the minimum of vacations days, working every 4th Saturday an extra day -, the company's success testifies that something must have done right, so far. But William also admits that due to an increasing globalization of the company's activities as well as different values of the young people some of the principles might be subject to change in the future.

William also addressed the leadership skills of Chinese in a global context comparing China to Japan and applying the tiger mother phenomenon. It's about a more directive way of raising kids and students which might result in very good engineers but might not educate real leaders and/or top CEOs.

Some further details William added: Huawei is China's largest non-government-owned company, it is 100% owned by its employees, the founder holds 1.42% of the shares.

Q&A with Hank
After a presentation about Huawei's cyber security strategy and lunch at the employee's canteen, we headed north of Shenzhen to Songshan Lake Science & Technology Industry Park to visit Huawei's automated logistic center and wireless production line. 

On Wednesday morning Hank Stokbroekx gave an introduction into marketing in general and at Huawei.

Before lunch, the students had the chance to prepare for the final presentation in Beijing on Monday. I had the pleasure to support the group dealing with marketing issues at Huawei as their coach.

Students preparing their presentations

In the afternoon we visited the Shenzhen Museum showing the impressive development of the city of Shenzhen and had the chance to further explore the city.

Bejing hot pot dinner
On Thursday we flew to Beijing where the group visited the Forbidden City in the afternoon and had a traditional Beijing style hot pot dinner in the evening.

Friday morning we visited Huawei's Beijing exhibition hall which is the largest of all exhibition halls of Huawei in China. This very representative building is targeted to welcome high-ranked representatives from politics and business. The architecture of the whole campus follows a Mediterranean style. During our guided walk through the large halls, we focused on 4.5G and 5G developments as part of Huawei's MBB 2020 vision as well as the Internet of Things.

One of the statements was that Huawei expects a long tail market in this area as there will be no killer application.  Without giving a specific time frame and meant more as a rough estimation Huawei expects a $2 trillion market in the area of IoT, 1 billion smart metering connections, and 2 billion connections in manufacturing.

Alex giving an overview
of Huawei's IoT activities
In the exhibition halls, Huawei showcases what kind of services might be possible applying especially next generation mobile technology such as 4.5 and 5G. For example, Huawei has developed LampSite, a "radio coverage solution that supports indoor multimode deployment in large- to medium-sized sites such as office buildings, venues, and transportation hubs and semi-enclosed sports stadiums" (source) thus expanding the mobile potential.
One application scenario might be hybrid shopping solutions in the retail area where consumers use mobile Apps inside the retail store to enhance customer experience and/or customer service.

Huawei IoT Business Solution
Framework
Whereas 5G mobile communication is still under development Huawei offers 4.5G solutions to carriers offering Experience 4.0 to consumers. Huawei clearly focuses on 4.5 and 5G mobile communication as a basis for future IoT applications as the carrier business is Huawei's most important business line. Nevertheless, carriers such as Swisscom provide IoT-networks based on the LoRa technology which follows a different approach and enables different business models. The LoRa technology can be deployed decentralized without any licenses; The Things Network  demonstrates how an IoT network can be established bottom up without high cost.

Huawei's services portfolio
(Huawei, 27.8.2016)
It was mentioned by our guide as well that Huawei changed its strategy: Instead of selling technological solutions now services come first. So far, most of the offered services are targeted to the carrier market. To be successful in the enterprise business I think it is absolutely necessary to offer (industry specific) services to be successful.

Before lunch, Alex from Huawei gave us an overview of Huawei's IoT activities.

Michael Waser, Swiss embassy
After a great lunch, we went to the Swiss embassy in Bejing. We were warmly welcomed by Michael Waser from the embassy. He gave us an overview of the embassy's activities in China. It is interesting to mention, that it is the largest Swiss embassy which sheds light on the importance of the Swiss-Chinese relationship. Also, the Swiss business hub in China is the biggest one.

Fabio Müller then gave his very interesting presentation about Doing Business in China. He elaborated some mega trends in China such as aging society, the end of low-cost China, urbanization, as well as rapidly growing middle class.
Of course, doing business with China has quite some challenges, e.g., the dimensions of the country, regulation which makes it still difficult to invest in China, cultural differences in terms of quality, contracts, penalty, risk, as well as the relationship of business and private, investor concerns, especially finding the right talents, and IPR, legal and regulatory issues.
But there are also a lot of opportunities in China for Swiss businesses, for example, in the area of E-Commerce. As buying Online - mostly over the mobile phone - has huge growth rates in China and mobile payment systems are well adapted selling Swiss products Online in China has a huge potential. (The Swiss-Chinese chamber of commerce in China may be a further source of information)

Apero time
Then, Samuel Baumgartner and Tengteng Li from Wenfei Law gave some interesting insights from a legal point of view. Samuel said answering a student's question: "you can not rely on the judiciary system". This summarizes quite well the presentation; Swiss businesses have to be aware of this situation and prepared accordingly.

Finally, we had the chance to meet a group of cyclists during the Apero in the embassy: They cycled 7800 km from Moscow to Beijing!

In the evening we got Beijing duck at a really great restaurant.

On Saturday, the students were preparing their reports and presentations.




Group presentation "Marketing"
Monday was the last day of our trip - and the big day for the students as they had to present their group work.
Each of the four groups comprised four students from four different universities; at the beginning of the trip, a topic and some expected deliverables have been assigned to the groups. So it was a kind of a challenge to come up with relevant and interesting results in a rather short period of time. Each group was coached by one or two professors. The topics were Management & HR, Cybersecurity, Marketing, and IoT.


Claudio Zoller, student of the
MScWirtschaftsinformatik program at
FHS St. Gallen
, receives the
Certificate of Honor for his participation
in the Swiss Seeds for the Future
program from Axel Menning,
Huawei Switzerland

In summary, it was a great and very intense trip with a lot of insights into Huawei as a global high-tech company with its roots in China as well as into the Chinese culture in general. A big thank you to Huawei making this possible.


What else is worth mentioning?
Well, in China there's always the issue of free Internet access. Technically, hotels, as well as many restaurants and shops, offer free wifi connection. But there's a challenge insofar as quite often an authentication is required either via WeChat and/or a Chinese mobile number, foreign mobile numbers are not supported. Luckily, I learned my lessons from last year and thus I opened a WeChat account already back home. In addition, our whole group got a Chinese SIM card provided by Huawei to enable easier communication within the group. As this SIM card also included 1 GB of data volume using our Smartphones on the go was possible without tremendous roaming charges.

Screenshot from www.huawei.com/cn
(30.8.2016)
As far as the access to websites and Social Media applications is concerned we faced some limitations. Services such as Facebook, Twitter, or Google search engine are not accessible at all. Gmail sometimes worked, sometimes not. Even this blog is not accessible in China as it uses blogger.com, which belongs to Google. Also, some other websites, especially news sites, are not accessible from time to time.
Despite the Chinese alternatives such as WeChat or Baidu there are quite many Chinese people which are actively using Gmail, Twitter, Facebook et al.
And also Huawei is using services such as Twitter and Facebook, for example, just in theses day when communicating from the global Huawei Connect 2016 meeting in Shanghai; there are frequent tweets sent through the official Twitter account @Huawei as well as from many other accounts of the company's divisions out of Shanghai. Furthermore, even the Chinese version of the corporate website contains links to services which are officially not accessible (see screenshot).

Of course, there are workarounds to access those sites also in China; the easiest way is to establish a VPN connection, but which reduces the performance. As a result, you have to think about which website or social media site you want to access. Experiencing this kind of censorship makes you aware what it means to have free Internet access without any restrictions.

Video surveillance in the public space is omnipresent, especially in Beijing. But this we can see in many US and European cities, e.g. in London, as well.

To enter the Beijing Metro your bags get screened like at the airport. Water bottles are being screened with a special tool, and it happened to me once that I had to take a sip out of my bottle to proof that it was water - and nothing else.

And if you want to enter the Tiananmen Square you can't just go there without screening your bags or backpacks. And in addition to checked bags and surveillance cameras, there are uninformed people everywhere as well. Obviously, the authorities are still afraid of any kind of protests.

By the way, Tiananmen means Gate of Heavenly Peace. This must be the Chinese way of interpreting the term peace.

On Tiananmen Square

On Tiananmen Square

On Tiananmen Square

An entrance to Tiananmen Square


* The trip has been sponsored through Huawei Switzerland for the students only as part of the Seeds for the Future program, but not for the accompanying professors.

(updated 31.8.2016) 



7. Juni 2013

Social Media Treffen sind anders - der #siday13

Social Media Menschen treffen sich aller Unkenrufe zum Trotz auch physich, und zwar gerne und regelmässig. Dazu gibt es wunderbare Gefässe, wie z.B. den Social Media Gipfel in Zürich, den Social Media Snack in St. Gallen, diverse Twitter Biere, Lunches und oft spontane Tweetups - und den Social Informatics Day der FHS St. Gallen.

Der #siday13 fand gestern wieder einmal statt - und es war anders, es war toll!

Die Ankündigung wie es sich gehört via Blog und Twitter:

Das Thema des #siday13 lautete "Ich und meine Community".

Ein persönliches Highlight gab es für mich gleich zu Beginn: @insberlin charakteriserte Twitter mit Hilfe von Hashtags, die ich versuche zu interpretieren:

#pö - Twitter schafft eine persönliche Öffentlichkeit

#indexikal - Twitter benötigt Kontext

#alltag - Twitter reflektiert Alltag

#vorspiel - Der Austausch via Twitter kann der Beginn wunderbarer Begenungen im Real Life sein

#eichung - Twitter benötigt eine gemeinsame Sprache

#imitation - Twitter Dialoge ersetzen und ergänzen Begnungen im Real Life.

Nach den äusserst inspirierenden Präsentationen hatte ich die (un-)dankbare Aufgabe eine Fazit am Ende ziehen zu müssen. Eine kaum lösbare Aufgabe bei soviel Persönlichkeit, Motivation und Engagement der Referierenden. 

Den besten Eindruck des Gesagten bekommt man eigentlich über die Tweets des Abends, die ich bei Storify dokumentiert habe.  

Aus meiner Optik haben alle Referenten das für mich zentrale Charakteristikum von Social Media klar bestätigt: Social Media sind persönlich, authentisch, ehrlich, offen. Und alle haben aufgezeigt, wie sie ganz persönlich Social Media vor allem im berufliche Umfeld einsetzen, und bei jedem ist es einzigartig, eben persönlich. Und deswegen ist es auch so schwer ein Patentrezept für Newcomer aufzuzeigen.

Eine Würdigung des #siday13 gibt es auch auf bildungshorizont.ch.

Social Media: Just do it. 

Und wie sagt Oscar Wilde so schön: "Be yourself; everyone else is already taken."


Sammlung von Tweets mit dem Hashtag #siday13




9. November 2012

Das 2. Internationale Horus Social BPM Lab am Standort St. Gallen

Nach 2011 haben wir heute mit dem Kurs Grundlagen des Geschäftsprozessmanagements GPMG an der FHS St. Gallen am 2. Internationalen Horus Social BPM Lab 2012 teilgenommen.

"Die Grundidee des Social BPM Labs ist, dass Mitglieder einer Business Community in einem Web 2.0-basierten sozialen Netzwerk kollaborieren, um Unternehmensziele, Strategien und Geschäftsprozesse miteinander zu definieren oder um ein gemeinsames Verständnis der Organisation zu erlangen. 
Dies ist in der Praxis oft schwierig, weshalb die Kollaboration in eine Web 2.0-basierte Laborumgebung verlagert wird." (Quelle)

Insgesamt haben knapp 170 Personen an neun Standorten in Deutschland, Russland und der Schweiz teilgenommen. Die Teilnehmer wurden 10 unterschiedlichen Prozessgruppen zugeordnet. 

Ablauf des 2. Intl. Social BPM Lab: 


Das Team der FHS St. Gallen hatte die Aufgabe die Prozesse Product Development & Marketing, Production und Procurement mit zu entwickeln. 

Innerhalb der Gruppen wurden den Teilnehmern verschiedene Rollen zugewiesen: Process Owner, Data Modelers, Domain Experts and Process Modelers. 

Zur Modellierung nutzen die Teilnehmer den Horus Business Modeler. Vor allem die Chatfunktion diente zum Austausch mit den Teams an den anderen Standorten. 

Die Teams an den Standorten hatten vorher noch nie miteinander zu tun, für einige war es auch der erste Kontakt mit dem Horus Business Modeler bzw. der Horus Methode. Und aufgrund der Zeitverschiebung mit Russland sowie der Mehrsprachigkeit war die anfängliche Abstimmung zwischen den Teams mit einigen zusätzlichen Herausforderungen verbunden.

Insgesamt wurden von allen Teams gemeinsam 118 Prozessmodelle im Lauf des Tages entwickelt.

Belohnt wurden alle Teilnehmer mit einem Teilnehmerzertifikat.

Pressemitteilung (ergänzt 16.1.2012)





18. November 2011

Das Horus Social BPM Lab 2011 am Standort St. Gallen

Mit einer Gruppe Studierender des Kurses Grundlagen des Geschäftsprozess-managements GPMG an der FHS St. Gallen habe ich heute am Horus Social BPM Lab 2011 teilgenommen.

Insgesamt nahmen sieben Teams - Studierende wie Praktiker - an den Standorten Berlin, Ettlingen, Heidenheim, Karlsruhe, Konstanz, Osnabrück und St. Gallen teil.

Die Aufgaben waren für die Teilnehmer folgendermassen definiert:
  • Modellierung der jeweiligen Kernprozesse mit dem Horus Business Modeler
  • Review der modellierten Prozesse von den übergreifend agierenden Bereichsleitern mit der Wiki-Umgebung
  • Verarbeiten der Anregungen aus den Reviews durch die Modellierer
  • Zusammenführen der Modelle und Entwickeln von Synergien.

29. Juni 2010

Die digitale Kulturrevolution – haben Bücher und Zeitungen ausgedient?

Im Rahmen der der öffentlichen Vortragsreihe «wOrt 2010: Wissen vor Ort» (Flyer) der FHS St. Gallen habe ich gestern in Flawil referiert (Ankündigung auf dem FHS eSociety Blog). Mit der Veranstaltungsreihe geht die FHS St. Gallen in die Regionen hinaus, um den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen und Einblicke in ihren Alltag zu geben.
Schulratspräsident Elmar Metzger vertrat die Gemeinde Flawil.
Meinen Vortrag habe ich überschrieben mit "Die digitale Kulturrevolution – haben Bücher und Zeitungen ausgedient?".
Trotz Konkurrenz durch das Sommerwetter und der Fusball WM kamen 34 Zuhörer, 20-30 wurden erwartet.

15. März 2010

Vorübergehende Verlagerung meiner Blogaktivitäten

Zur Zeit veröffentliche ich auf diesem Blog eher wenig, das hat seinen Grund:

Als Redakteur des FHS eSociety Blogs bin ich gegenwärtig vor allem dort aktiv; meine Posts sind namentlich auf dem FHS eSociety Blog gekennzeichnet.

Der FHS eSociety Blog ist der Weblog des interdisziplinären Forschungsbereichs eSociety der FHS St. Gallen und wurde im Januar 2010 gestartet. Auf diesem Blog berichten wir einerseits über die aktuellen Aktivitäten im Kontext eSociety an der FHS St. Gallen, abererseits informieren wir über interessante und aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich eSociety ganz allgemein, diskutieren und kommentieren sie. Dazu wird unser Weblog sukzessive ausgebaut und erweitert.

29. Januar 2010

FHS eSociety Blog ist Online

Seit wenigen Tagen ist der FHS eSociety Blog Online!

Der Weblog des interdisziplinären Forschungsbereichs eSociety der FHS St. Gallen ("Leuchtturm") hat das Ziel, einerseits die aktuellen Aktivitäten im Kontext eSociety an der FHS vorstellen und bekannt machen, andererseits über interessante und aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich eSociety zu informieren, sie zu diskutieren und zu kommentieren. Dazu wird der Weblog sukzessive ausgebaut und erweitert.

Der interdisziplinäre Forschungsbereich eSociety der FHS St. Gallen will zu den Herausforderungen der Informationsgesellschaft seinen Beitrag leisten startete im Herbst 2009 unter Federführung des Instituts IPM-FHS.

Unter Einbezug aller vier Fachbereiche an der FHS – Gesundheit, Soziale Arbeit, Technik und Wirtschaft – werden Fragestellungen interdisziplinär und institutsübergreifend bearbeitet, Antworten entwickelt. Innovative Lösungen für die Entwicklung der Informationsgesellschaft sind per se interdisziplinär und können deswegen kaum sinnvoll von nur einer fachlichen Disziplin entwickelt werden. Mehr zum Profil hier.

Der Leuchtturm eSociety twittert auch unter FHS_esociety.


Bildquelle: flickr.com/ wasser1963 (CC Lizenz)

18. November 2009

Es zwitschert an der FHS St. Gallen - das FHS Forum eSociety

"Bildungsziel erreicht" könnte man resümieren nach dem FHS Forum eSociety 2009 am 18. Nov. 2009 in Rorschach. Zu Beginn gab Rektor Sebastian Wörwag nämlich die Losung aus: "Bildungsziel des Nachmittags: Wir wissen was ein Hashtag ist".

Das Forum - eine Veranstaltung für alle FHS Mitarbeitenden - beschäftigte sich inhaltlich mit neuen Formen der Kommunikation und insbesondere konkret mit Twitter. Schon im Vorfeld wurden die Mitarbeitenden aufgefordert ein Twitter-Account anzulegen und ein Note-/ Netbook oder PDA zum Event mitzubringen. 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Unter dem Tag #fhs09 wurde fast um die Wette gewittert. Vielen Kolleginnen und Kollegen der FHS nutzten Twitter zum ersten Mal und übten fleissig. Und das mit solcher Faszination, dass der Tag #fhs09 zwischenzeitlich der viertmeiste getwitterte Tag aller deutschsprachigen Tweets war! Glückwunsch an alle FHS Twitterer! 

Eröffnet wurde das FHS Forum mit einem Crashkurs zur Nutzung zu Twitter von @raumsinn (Dani Fels).

Es folgte der Vortrag von @centrestage (Martina Göhrig, centrestage): "Lernen zwischen Bildungsinstitution und Twitterwolke".(Vortragsfolien auf Slideshare (link ergänzt 23.11.09))
Sie benutztze ein wie ich finde sehr treffendes Bild, um das Wesen von Twitter zu erklären: 'Geschnattert' wird es überall, im Zug, auf dem Markt, auf der Strasse, im Restaurant, überall - und wenn wir uns mit jemanden unterhalten, kann unsere Umgebung zuhören, oder es bleiben lassen, uns ignorieren oder gestört fühlen. Und so ist es auch bei Twitter, nur dass wir in der Onlinewelt unserer globalen Umwelt zuhören können, oder eben nicht. 

@centrestage machte deutlich, wie die neuen Formen der Kommunikation, z.B. durch Twitter, unser Arbeitsleben, das gesellschaftliche Leben und eben auch das Lernen und Lehren verändert. Anschauliche Beispiele waren u.a. das Buch The World ist Flat und das Phänomen des Long Tail, Im Bereich des Lernens und Lehrens kritisierte sie klar die immer noch vorherrschenden Konzepte des learning 1.0 und postulierte, dass in Zukunft User Generated Content zentraler Bestandteil des Lernens sein werde und kollaborative Methoden der Wissensgenerierung entstehen werden. Und der neue Lerner ist der Edupunk, der einen Ansatz repräsentiert, der aus der aus einer Do it Yourself - Einstellung heraus resultiert. Das wird wohl noch spannend!

Der anschliessende Workshop verband die Vorstellung des Pandemie Simulationstools, dass an der FHS entwickelt wurde, mit der konkreten Anwendung von Twitter: Fragen und Diskussionsbeiträge wurden per Twitter gezwitschert.

Alles in Allem war das FHS Forum ein gelungener Event und hat aus verschiedenen Perspektiven gezeigt, wie sich die Formen der Kommunikation verändern und welche Wirkungen sie haben (können). Und parallel wurde anhand von Twitter dies auch gleich praktisch vermittelt und geübt. Und die Twitterwelt ist um einige Mitglieder grösser geworden!

Bildungsziel mehr als erreicht! Weiter so FHS!



Nachtrag vom 20.11.09: Hier gibt's die Photos vom FHS Forum eSociety.

Bildquelle: Flyer zum FHS Forum

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