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26. April 2016

Der Einsatz von Social Media auf Gemeindeebene

Toggenburger Tagblatt, 26.4.2016
Das Themenfeld Politik 2.0 beschäftigt mich schon eine ganze Weile. Themen rund um die Nutzung des Social Web bzw. Web  2.0 in der Politik, bei Abstimmungs- und Wahlkämpfen oder im Rahmen von eParticipation - Aktivitäten behandle ich in der Aus- und Weiterbildung sowie in Projekten im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit an der FHS St. Gallen.

Im Rahmen des Zertifikatskurses (CAS)  Gemeindeentwicklung der FHS St. Gallen habe ich die Freude im Modul Medien und Politik den Teil der neuen Medien mit den Teilnehmern zu behandeln. Nach wie vor stossen die Themen wie die Nutzung von Social Media in der politischen Gemeindearbeit verbreitet auf Skepsis. Man scheut das Neue, fürchte den Aufwand oder stellt den Nutzen in Frage.

Im heutigen Beitrag Nur Lichtensteig ist medial sozial kommt Ruben Schönenberger vom Toggenburger Tagblatt zu einem ähnliche, duirchaus ernüchternden Ergebnis. Er untersucht den Social Media Auftritt von Toggenburger Gemeinden - und lediglich Lichtensteig verfügt über einen Facebook-Auftritt (einen Link von der Homepage auf die Facebookseite sucht man allerdings vergeblich).
Bei der Vorbereitung des Beitrag durfte ich meine Einschätzung zur Nutzung von Social Media in Gemeinden abgeben:
"«Mit Social Media kann man die Bürger dort erreichen, wo sie sowieso sind.» Hans-Dieter Zimmermann, Dozent für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule St. Gallen, ist vom Nutzen von Social Media wie Facebook überzeugt. «Die Kultur der direkten Demokratie erfordert es, den Puls der Bevölkerung zu spüren.» Das werde schwierig, wenn man nicht die Medien nutze, die von den Bürgern genutzt würden."

14. April 2016

"Kaufen Sie auch im Internet?"

"Kaufen Sie auch im Internet?"
St. Galler Nachrichten,
14.4.16, S. 14
* (Titel angepasst 19.4.16, vgl. Fussnote)
In der gedruckten Ausgabe der St. Galler Nachrichten vom 14. April 2016 hat die innerstädtische Vereinigung von Unternehmen des Detailhandels Pro City St. Gallen auf der Seite  14 diverse  Anzeigen stgaller Detailhändler geschaltet (vgl. unten). Dies unter der Überschrift JA zur Schweiz. So weit so gut.

Im rechten oberen Rand der Seite wird seitens der Redaktion die Frage gestellt: Kaufen Sie auch im Internet? * (Formulierung angepasst 19.4.16, vgl. Fussnote)

Ich fühle mich irgendwie angesprochen, eine Antwortmöglichkeit gibt es aber nicht; deswegen antworte ich gerne auf die gestellten Fragen hier öffentlich. Ich hoffe nur, ich habe sie auch richtig verstanden.


Wann hat Ihnen das Internet zuletzt einen Job angeboten?
Das Internet? Wer oder was ist das Internet? Sie meinen wohl Anbieter und Plattformen, die das World Wide Web, einem Dienst des Internets, nutzen. Nun, ich bin nicht auf Stellensuche, aber ich bekomme jedes Mal, wenn ich auf LinkedIn, XING oder auch ResearchGate bin, Jobs angezeigt, die zu mir passen. 

Wo werden Sie arbeiten, wenn es Ihren Arbeitgeber nicht mehr gibt, weil das Internet ihn vernichtet hat?
Was ist denn das für eine mar­ti­a­lische Wortwahl? Also der IS vernichtet Kulturgüter. Aber das Internet? Ja, es gibt einen Strukturwandel in der Wirtschaft und im Handel, wenn das gemeint sein soll, und zwar einen tiefgreifenden. Deswegen sprechen wir auch von der vierten industriellen Revolution, Industrie 4.0, Industrie 2025Digitalisierung oder Transformation. Und Strukturwandel gab es schon immer und wird es immer geben. Sich dem zu verschliessen, den Kopf in den Sand zu stecken, das Internet als Feind des Detailhandels zu verstehen, das ist töricht und dumm. 
Eigentlich könnte man heute, im Frühjar 2016, wissen, dass es ein Miteinander von On- und Offline gibt, die verschiedenen Kanäle werden miteinander kombiniert - das Stichwort ist hier Cross-Channel. Sicher, Veränderungen sind oft schmerzhaft, aber bieten viele neue Chancen! Oder wie der Kollege Gerrit Heinemann schreibt: Online-Handel ist nichts für Warmduscher. Ja, es verschwinden Unternehmen und Berufe, so wie der Kutscher, der Hufschmied oder der Heizer bei der Eisenbahn. Aber es entstehen auch faszinierende neue Berufe und Berufsfelder! Sollen wir Elektro- und selbstfahrende Autos verhindern, nur damit der traditionelle Automechaniker auch zukünftig noch seinen Job hat?
Im Übrigen hatte ich die Freude und Ehre bereits im Februar 2012 vor etwa hundert Vertretern des stagaller Gewerbes ein Referat zum Thema Social Media - Herausforderungen und Chancen für das Gewerbe zu halten.  

Aber zur Frage zurück: Als Lehrender und Forschender bietet mir das Internet viele spannende Möglichkeiten, meinen Job auszuführen. Ich behaupte sogar, dass ich meinen Job mit all seinen Facetten und Anforderungen ohne das Internet kaum mehr ausüben könnte. Und die Nachfrage nach solchen Tätigkeiten ist gerade in Zeiten des Wandels hoch! 

Wie viele Jugendliche aus Ihrer Region haben einen Ausbildungsplatz im Internet bekommen? 
Das vermag ich nicht zu sagen; aber ich weiss, dass Jugendliche auf der Suche nach einer Schnupperlehre oder Lehrstelle intensiv im Internet recherchieren,  z.B. bei www.berufsberatung.ch, www.lehrstellenboerse.ch, lehr-stelle.ch/region/st-gallen, www.berufsberatung.sg.ch etc. sowie auf den Websites der Firmen, und sich teilweise auch Online bei den jeweiligen Firmen bewerben. 

Wie viele Steuern zahlt das Internet für Ihre Gemeinde?
Nun, das Internet zahlt ebenso wenig Steuern wie das Nationalstrassennetz. Aber es gibt viele Firmen in unserer Region, die dank des Internets vielen Menschen einen spannenden und hochqualifizierten Job bieten können. Vielleicht verrät das Steueramt, wie viele Steuern diese Firmen abliefern.

Wann hat Sie das Internet vor Ort kompetent und schnell beraten?
Vor Ort, also an dem Ort wo ich mich gerade aufhalte, zuhause, im Büro, unterwegs? Oh, sehr oft, eigentlich täglich. 

Haben Sie schon mal vom Internet einen Auftrag erhalten?
Kaum zu glauben, aber über das Internet, oder besser von Firmen und Organisationen, die das Internet nutzen, habe ich schon so manche Anfrage oder gar Auftrag erhalten.

Vielleicht kann diese Frage aber auch die Firma Pius Schäfler beantworten, die auf genau der Seite, auf der auch dieser Fragebogen abgedruckt ist, für ihren Onlineshop Werbung macht. 

Wie würde Ihre Stadt aussehen, wenn es keine lokalen Geschäfte mehr gibt? Wollen Sie in einer Geisterstadt leben?
Nein, sicher nicht. Und ich trage meinen Teil als Konsument wie auch in meinem Job dazu bei, dass aus St. Gallen keine Geisterstadt wird; aber wenn die lokalen Geschäfte lieber den Kopf in den Sand stecken als sich mit dem Wandel zu beschäftigen, dann ist das wohl vergebliche Liebesmüh. 

Wie sieht Ihre Umgebung aus, wenn es keine Unternehmen und Geschäfte mehr gibt, die Steuern zahlen? 
Der beste Weg keine Steuern mehr zahlen zu müssen können, ist sich dem Wandel zu verschliessen. Wie gesagt, eine Geisterstadt St. Gallen möchte ich nicht. 

Ich möchte ein lebendiges, innovatives St. Gallen, in dem der Wandel mit allen seinen Begleiterscheinungen als Chance begriffen wird!

Solche Fragen, die hier gestellt werden, schüren lediglich Angst, bedienen Vorurteile und sind sicher nicht dazu geeignet, die Zukunft und damit notabene den Wandel zu gestalten.

ergänzt 19.4.2016:
* Der hier thematisierte Fragebogen erweckt den Anschein, als sei er von Pro City St. Gallen entworfen worden; dies war auch meine Wahrnehmung. In einem Telefonat mit dem Präsidenten von Pro City St. Gallen, Herr Bleuer, hat dieser nun richtig gestellt, dass der Fragebogen nicht von Pro City St. Gallen stammt, sondern ein redaktioneller Beitrag der St. Galler Nachrichten ist, wie die Redaktion auf Anfrage per eMail bestätigte:
"Zudem möchten wir betonen, dass dies kein „Fragebogen“ ist, den es zu beantworten oder auszufüllen gibt. Diese Fragen sind lediglich ein Gedankenanstoss in einer Zeit, in der mehr und mehr Geschäfte im Internet anstatt „lokal - nebenan“ getätigt werden."
Herr Bleuer betonte mir gegenüber, dass Pro City St. Gallen sehr wohl die Herausforderungen der Digitalisierung im Handel annehme und eine Darstellung des Internets als Sündenbock nicht der Intention von Pro City St. Gallen entspricht. 


St. Galler Nachrichten,
14. April 2016, S. 14





10. April 2016

ePartizipation - nicht nur Partizipation

eParticipation*
In der Ostschweiz am Sonntag vom 10. April 2016 widmen sich die Seiten 2 und 3 dem Thema Partizipation: Bürger können mitwirken (Onlineversion). Das ist sicher lobenswert, denn Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern an der Gestaltung ihres Gemeinwesens sollte selbstverständlich sein, gerade in der Schweiz mit seiner direktdemokratischen Tradition.
"Die Gemeinden beziehen Bürger früher und öfters in politische Prozesse ein. Partizipation hat auf kommunaler Ebene Konjunktur."
In einem Beitrag aus Weinfelden wird auch die Partizipation von Jugendlichen thematisiert.
"Mitgestalten soll in Weinfelden auch die jüngere Generation. Für sie findet im Juni ein Mitwirkungstag statt; im April ein Informationsabend. Und auch hier gelte: Betroffene zu Beteiligten machen. Dazu müssen die Jugendlichen erreicht werden, die weder Zeitung noch Mitteilungsblatt lesen. «Deshalb haben wir einen Jugendlichen mit der Gestaltung des Flyers beauftragt», sagt Häfner."
Allerdings fällt auf, das sämtliche erwähnte Partizipationsprojekte auf traditionelle, analoge Mittel setzen. In der heutigen Zeit aber, in der wir nicht müde werden von Informationsgesellschaft, Digitalisierung oder Industrie 4.0 zu reden, sollte durchaus auch Raum sein für Partizipationsverfahren, welche die Mittel der digitalen Kommunikation und Interaktion berücksichtigen. Nicht dass ich falsch verstanden werde, es geht nicht um eine Ablösung traditioneller Partizipationsmethoden, sondern um einen neuen Mix der angewendeten Mittel und Verfahren.
Gerade bei der jüngeren Generation gehören Smartphones und Apps zum Alltag. Gleichzeitig hören wir immer wieder, dass sich die junge Generation nicht für Politik interessiere und Wahlen und Abstimmungen fern bleibe. Da liegt es doch eigentlich nahe, die Partizipation zur ePartizipation zu erweitern. Im Beitrag eParticipation für Kinder und Jugendliche - Motivation aus Sicht der Forschung habe ich mich damit bereits vor einiger Zeit beschäftigt. Ebenso im Beitrag Zur Rolle und Ausgestaltung der Kinder- und Jugendpartizipation.

Gemeindeblatt März 2016, S. 17
Die Gemeinde Grabs im stgaller Rheintal führt hierzu ein vom Bundesamt für Sozialversicherungen und dem Kanton St. Gallen unterstütztes Projekt durch, das von der FHS St. Gallen wissenschaftlich begleitet wird (vgl. hier)  Ich selbst habe die Freude, hieran mitzuarbeiten.
Ziel des Projektes ist es einen Leitfaden zu entwickeln, der es anderen Gemeinden ermöglicht, ePartizipationsprojekte insbesondere für Kinder und Jugendliche umzusetzen. In der Gemeinde Grabs wird ein entsprechender Pilot durchgeführt. Der digitale Kanal ist auch hier kein Ersatz der traditionellen Mitwirkung, sondern digitale und analoge Instrumente werden komplementär eingesetzt. Im Werdenberger & Obertoggenburger - der zum Tagblatt gehört - wurde im November 2015 über das Projekt berichtet. Das Grabser Gemeindeblatt hat in seiner Märzausgabe 2016 ebenfalls wieder darüber berichtet.

Der nationale Dacherband der Jugendparlamente DSJ hat die Onlineplattform engage.ch entwickelt, die es lokalen und regionalen Jugendparlamenten ermöglicht, auch Online aktiv zu werden.


* "... verstanden als die Teilhabe von natürlichen und juristischen Personen (und ihrer Gruppierungen) an politisch-administrativen Prozessen der Entscheidungsfindung mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT)" [Albrecht et al, 2008, S. 3]

4. April 2016

Blogs von Studierenden als Teil einer Lehrveranstaltung im FS 2016

Auch im laufenden Frühjahrssemester 2014 führen die Studierenden im Rahmen meiner Lehrveranstaltung "Informationsgesellschaft, -ethik und -politik" (IGEP) im Bachelorstudiengang Informationswissenschaft an der HTW Chur einen thematischen Blog zu ihren Themen über das ganze Semester; diesmal in Gruppen von zwei bzw. vier Studierenden.

Als übergeordnetes Thema für das Frühjahrssemester 2016 habe ich die sogenannte vierte industrielle Revolution gewählt. Ziel ist es, nicht nur auf betriebswirtschaftliche, informationstechnische und produktionstechnische Aspekte zu fokussieren, sondern die vierte industrielle Revolution wesentlich breiter zu verstehen und notabene auch als eine zentrale gesellschaftliche und politische Gestaltungsaufgabe zu verstehen. Dementsprechend wurden die Themen der Blogs definiert und von den Studierenden interpretiert.
Neben den Blogs, die über ein Semester geführt werden, führen die Studierenden auch eine Lektion zu einem ausgewählten Aspekt ihres Themas durch.


Hier eine Auflistung aller Blogs:

Arbeitswelt 4.0

Individuum 4.0

Staat 4.0: Der Überwachungsstaat

Lebensräume 4.0: SmartHomies

Wirtschaft 4.0

Gesundheitswesen 4.0: eHealth

Gesundheitswesen 4.0: Digitales Altern

Informationsethik 4.0: Ethik in der digitalen Revolution

Selbstverständlich freuen sich die Studierenden über Feedbacks, Kommentare und Likes !

Zugehörige Tweets haben den Hashtag #igep

Weitere Beiträge auf diesem Blog sind unter dem Stichwort IGEP zu finden. 
Bildquelle: flickr.com / alamodestuff (CC Lizenz)

24. Februar 2016

IECER 2016 Research Track: Digital Business Transformation

iecer-conference.org
Vom  7.-9. September 2016 findet an der HTW Chur die 14. Interdisciplinary European Conference on Entrepreneurship Research IECER statt.

Im Rahmen der Konferenz organisiere ich den Research Track Digital Business Transformation.

Ziel ist es das Thema vor allem auch der Perspektive der KMU zu beleuchten. Neben full papers sind auch ausdrücklich short papers (work-in-progress) erwünscht. Weitere Details sind hier zu finden.

Einreichungen sind bis zum 29. Mai 2016 möglich, die Autoren werden bis zum 30. Juni benachrichtigt.

Call for Papers als pdf-Datei



20. Januar 2016

Beiträge zum Themenkomplex "Digitalisierung der Wirtschaft" bzw. "Industrie 4.0"

Das Thema der Digitalisierung der Wirtschaft bzw. Industrie 4.0 ist aktuell viel diskutiert und in den Medien fast omnipräsent. Nicht zuletzt beschäftigt sich auch das WEF schwerpunktmässig mit dem Thema (vgl. z.B. hier und hier).

Anlässlich der Veranstaltung Digitalisierung kennt keine Grenzen am 15. Januar in Konstanz war ich eingeladen einige Gedanken aus meiner Sicht zum Thema zu präsentieren. Nachdem mich das Thema seit vielen Jahren beschäftigt, bin ich der Einladung  gerne nachgekommen.


Auf suedkurier.de erschein ein Bericht zur Veranstaltung, ebenso bei der HTWG

Ein paar Tage später, am 19. Januar, hat dann das Ostschweizer Fernsehen TVO das Thema im Zusammenhang mit dem beginnenden WEF thematisiert und wollte dazu ein paar Statements haben. Auch dieser Einladung bin ich gerne nachgekommen. 


Die von mir erwähnten Initiativen für die KMU sind einerseits die angekündigten IBH Labs, andererseits die in Konstanz offiziell lancierte Bodensee-Plattform Innovation 4.0
Wie sich die beiden Projekte entwickeln werden, bleibt abzuwarten. 





8. Januar 2016

Digitale Transformation bei Konsumentenprodukten: "Produkte mit Zusatznutzen dank App"

Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft ist aktuell in aller Munde, der Begriff wird inzwischen inflationär gebraucht und könnte bald zum Unwort werden. Unabhängig von Begriffen finden tatsächlich grundlegende Veränderungen statt.

Mich selbst beschäfitgt das Thema ebenfalls bereits seit jetzt mehr als zwei Jahrzehnten.
In meinen Lehrveranstaltungen zum eBusiness und eCommerce diskutiere ich die Implikationen der Digitalisierung und die sich daraus ergebenden Herausforderungen anhand der Teilaspekte

  • der (inter-organisatorischen) Wertschöpfungsstrukturen,
  • der (inter-organisatorischen) Wertschöpfungsprozesse,
  • der Produkten und Dienstleistungen und
  • der Infrastrukturen, verstanden im Sinne der technischen Infrastruktur, aber auch der notwendigen Marktplattformen und Marktdienste.
Alle vier Aspekte haben jeweils wechselseitige Einflüsse. 
Mit Hilfe dieser Betrachtungsweise lassen sich sowohl die grundlegenden Veränderungen sichtbar machen und einordnen als auch die konkreten Herausforderungen für das einzelne Unternehmen ableiten. 

Bei der täglichen Lektüre im Web wie auch Online bin ich natürlich immer auf der Suche nach aktuellen Beispielen, die ich in der Lehre einsetzen kann. 

Im Bereich der Produkte und Dienstleistungen haben 2015 die mit dem WLAN verbundene Barbiepuppe oder der die privaten Gespräche mithörende smarte TV-Apparat für einigen Gesprächsstoff gesorgt; und es sind nur zwei Beispiele für die neuen Möglichkeiten - und Herausforderungen - der Verschmelzung der Online- mit der Offlinewelt bei Produkten für uns Konsumenten. 

Bei der gestrigen Lektüre der NZZ - via App auf dem Tablet - habe ich auch die Beilage von Galaxus.ch durchgeblättert. Und auf den Seiten 20 und 21 habe ich weitere wunderbare Beispiele für Konsumentenprodukte gefunden, welche das Zusammenwachsen von On- und Offline deutlich machen: Produkte mit Zusatznutzen dank App

Dass unsere Digitalkamera, die Fitnessuhr und das Babyfon mit dem Netz bzw. einer App kommunizieren kann, wissen wir längst. 

Aber es gibt noch mehr: den Staubsauger, die Waschmaschine, den Schnellkochtopf oder das drahtlose Pflanzenüberwachungsgerät.

Welcome to the smart home!


Prospekt von galaxus.ch, Januar 2016





7. Januar 2016

Business Models for the Digital Economy - AMCIS 2016 Minitrack

Zum 17. Mal findet im Rahmen der Americas Conference on Information Systems (AMCIS) vom 11.-13. August 2016 in San Diego der Minitrack „Business Models for the Digital Economy“ statt.

Inhaltlich thematisiert der Minitrack vor allem neue und innovative Formen der Wertschöpfung in der Digital Economy.

Hier geht's zum Call for Papers.

Die Website enthält die publizierten Beiträge aller bisherigen Minitracks.

Hintergrund zur AMCIS:
"AMCIS is a preeminent research conference in the information systems discipline conducted under the auspices of AIS.  Each year, AMCIS attracts up to a thousand or more attendees principally from North America but increasingly from other regions of the world as well.  The conference program includes research paper presentations, research panels, keynotes, CIO panels, doctoral consortiums, and camps for junior IS faculty."


21. Dezember 2015

Entschleunigung - DHL als Trendsetter in Sachen Paketlogistik !?

DHL Tracking (Screenshot 21.12.2015, 16:45)
Logistik ist Key! - Das ist der allgemeine Tenor in Sachen eCommerce und Logistik.

Next Day Delivery und kostenlose Lieferung sind längst Standard. Aktuell gehen die Entwicklungen - u.a. - hin zu Same Day Delivery. Immer schnellere Lieferung, immer präziserer Lieferung!

DHL setzt sich sich anscheinend an die Spitze der Gegenbewegung, die ja kommen musste: Entschleunigung der Lieferungen im Onlinehandel! In diesen Tagen könnte man auch sagen: Next Year Delivery.

Wie ich darauf komme? Nun, ich habe ein Gadget bei Google bestellt, das war am 11.12. Google spricht von einer Lieferzeit von 3-4 Tagen in die Schweiz. Das reicht satt zu Weihnachten, dachte ich.

Das Tracking bei dhl.nl sagt mir dazu:  Shipment picked up am 14.12., 00:00, Processed at EINDHOVEN - NETHERLANDS, THE am 15.12., 02:22. So weit so gut.

Aber dann: Seit dem 16.12., 20:49, heisst es: Shipment on hold. Bei dhl.de heisst es entsprechend: Die Sendung lagert bis zur weiteren Bearbeitung.


Am 18.12. fragte ich dann via Twitter einmal nach, was denn los sei.

Die Antwort fand ich durchaus noch witzig.

Aber dann, am 18.12. nachmittags, war die Sendungsnummer zeitweise sogar unbekannt.

Etwas später dann wieder die gleiche Statusmeldung: Die Sendung lagert bis zur weiteren Bearbeitung. 

... es lagert, und lagert, und lagert ...

Gestern, am 20.12., habe ich dann via Facebook versucht, Informationen zu erhalten. Bis jetzt erfolglos.

Ok, dann habe ich heute den DHL Facebook Chat entdeckt; sofort war ein Kundenberater Online, mit dem bezeichnenden Nachnamen Denker.

Auf meine Anfrage kam die prompte Antwort:
"Wenn die Sendung in Holland ist, dann wenden Sie sich bitte dazu an den Postdienst vor Ort.
und
"Daher wenden Sie sich bitte an DHL in Holland. Wir haben von hier aus (leider) keinen Zugriff auf die Organisation der Zustellung vor Ort." 

Angeblich kommt die Sendung ja nach Deutschland, oder hat der Verfasser des Tweets nicht genau hingeschaut?

Weder hat das Tracking von dhl.nl eine andere Information über meine Sendung noch gibt es auf meine eMail Anfrage eine Antwort. Bis jetzt.

Also harren wir der Dinge und entschleunigen. Mein Google Gadget zu Weihnachten bleibt genauso aus wie der Schnee. Aber alle sagen ja, nach Weihnachten kommt der Schnee, garantiert. Das gilt sicher auch für mein DHL Paket. Eben #NextYearDelivery.

Apropos Entschleunigung: Diese Strategie von DHL hat sich ja schon länger abgezeichnet ...

Update 18:50:
Es ist tatsächlich etwas gegangen, ein neuer, vielsagender Status:
"Mo, 21.12.2015 16:48 Uhr -- Die Sendung wurde bearbeitet."
Na prima. Weiter entschleunigen.

Update 22.12.15, 07:00:
Es geht jetzt rasend schnell, neuer Status:
"Di, 22.12.2015 02:54 Uhr - EINDHOVEN, Niederlande - Die Sendung hat das Paketzentrum verlassen."
Immerhin, nach 5 Tagen und 6 Stunden.

Update 24.12.2015, 08:00:
Und es geschehen noch Wunder, nach der Entschleunigung die Beschleunigung: das Paket ist angekommen, nach neun Tagen.

Nach wie vor frage ich mich, was mit der Sendung in den fast sechs Tagen zwischen dem 15. und 21.12. geschehen ist.

Komplettes Tracking des Pakets (Screenshot 24.12.2015)



Weitere Beiträge zum Thema Logistik auf diesem Blog.



18. Dezember 2015

Technologie im stationären Handel: Das interaktive Schaufenster bei Zollibolli

Die Zollibolli App
Der Einzelhandel ächzt unter dem Druck des Onlinehandels. In den letzten Wochen und Monaten gab es nicht wenige Meldungen über Pleiten, ob Bernie's oder Companys, nicht wenige Experten sprechen bereits vom Auslaufmodell Detailhandel.

Die Ladenschliessungen sind ein untrügliches Zeichen, andere Läden verkleinern ihre Verkaufsfläche nach und nach, seien es z.B. Buchhandlungen, die auch zum Cafe werden, oder Papeterien, die zum Lebensmittelhändler werden.

Dabei werden die neuen Technologien, insbesondere der Informations- und Kmmunikationstechnik, immer noch allzu oft als Feinde des stationären Einzelhandels betrachtet. Dabei zeigen erfolgreiche Multi- und Onmi-Channel Konzepte, das es nicht um ein Entweder-Oder, sondern um ein Sowohl-Als auch geht. Wie moderne Technologie das Einkaufserlebnis im stationären Handel revolutionieren kann zeigt u.a. das Beispiel von Hointer, das inzwischen bei Macy's in den USA eingesetzt wird.

Das Spielwarengeschäft Zollibolli in St. Gallen, das es bereits seit 1856 gibt, zeigt nun in diesen Tagen, wie man  das Einkaufserlebnis im stationären Handel mit moderner Technologie verknüpfen kann: Mittels App kann der Nutzer Spielzeuge im Schaufenster von aussen in Bewegung setzen. Das Smartphone verbindet sich mittels Bluetooth mit dem System im Schaufenster. Es gibt sowohl eine App für IOS als auch für Android. Weitere Details wurden am 1.12.2015 bei 20 Minuten publiziert: App macht Schaufenster zum Spielplatz. Und: Es funktioniert wunderbar!

Auch wenn die Möglichkeiten dieses Beispiels beschränkt sind, so zeigt es doch auf, wie Technologie durchaus auch im stationären Handel kreativ eingesetzt werden und somit das Kundenerlebnis gesteigert werden kann.

Das interaktive Zollibolli Schaufenster (18.12.2015)
Die Eisenbahn kann via App in Bewegung gesetzt werden
(18.12.2015)
Die Kugel im Labyrinth kann via App bewegt werden
(18.12.2015)





5. November 2015

Das Öffentlichkeitsprinzip als Basis eines modernen Gemeinwesens - und wie einige Kantonen sich dagegen wehren

(Quelle oeffentlichkeitsgesetz.ch)
Mit New Public Management hat man seit Anfang der 1990er Jahre die allmähliche Öffnung staatlicher Verwaltungen bezeichnet. Heute versteht man unter dem Begriff Open Government die "Öffnung von Regierung und Verwaltung gegenüber der Bevölkerung und der Wirtschaft". Das Öffentlichkeitsprinzip ist hier ein wichtiges Element. Ohne Zweifel sind staatliche Verwaltungen heute bürgernäher und offener.

Im Sinn des Open Governments und vor allem des Öffentlichkeitsprinzips, das vor allem auch für Transparenz des staatlichen Verwaltungshandeln steht, ist es selbstverständlich, dass Bürger eines Gemeinwesens auch ein Recht auf Zugang zu Dokumenten der Verwaltungen haben.

Auf nationaler Ebene ist in der Schweiz seit 2006 das Öffentlichkeitsgesetz in Kraft:
"Alle Personen erhalten danach grundsätzlich Zugang zu jeder Information und jedem Dokument der Bundesverwaltung. Dies gilt jedoch nicht, wenn insbesondere die Privatsphäre Dritter verletzt oder die Sicherheit der Schweiz gefährdet werden kann." (Wikipedia)
Auf kantonaler Ebene ist die Situation unterschiedlich, einen aktuellen Stand findet man auf oeffentlichkeitsgesetz.ch. Im Januar 2014 titelte dazu die NZZ: Intransparenz in der Ost- und der Zentralschweiz: Dunkelkammern der Nation.

In zwei weiteren Kantonen stand nun die Einführung eines Öffentlichkeitsgesetzes zur Diskussion. Aber sowohl Luzern als auch Thurgau haben in diesen Tagen ein solches Gesetzt mit durchaus grossen Mehrheiten abgelehnt. Schade.

Gemäss Medien wird argumentiert, dass man als Staat transparent genug sei und bestehende Regelungen ausreichen würden. Mag sein, dass Behörden auskunftswillig sind, mit einem Öffentlichkeitsgesetz hätten die Bürger jedoch einen klar definierten Rechtsanspruch.

"Wir wollen den Staat nicht dort aufblasen, wo es nicht notwendig ist" sagt die thurgauer Regierung. Vielleicht sollten sich die widerspenstigen  Kantonen (und Gemeinden) einmal überlegen, für wen sie eigentlich da sind, wer sie bezahlt, und wer sie, Exekutive und Legislative, wählt. Die Verwaltungen organisieren unser aller Gemeinwesen, es ist unsere Verwaltung, sie ist kein Selbstzweck. Deswegen muss es zwingend gewährleistet sein, dass wir Bürger auch Zugang zu den Dokumenten unserer Verwaltung haben. Gleiches gilt im Übrigen auch für Open Government Data (OGD). Der Bund hat dazu eine Strategie verabschiedet, das OGD Portal des Bundes ist seit 2013 in Betrieb.

Zur aktuellen Situation in der Ostchweiz meldet FM1 Today: "Die Ostschweiz bleibt intransparent". Auch St. Gallen sträubte sich lange. Erst nach einem Entscheid des kantonalen Verfassungsgerichts wurde ein Öffentlichkeitsgesetz beschlossen, das seit Ende 2014 in Kraft ist. Allerdings kennt St. Gallen weder einen Öffentlichkeitsbeauftragten, noch eine Fachstelle für das Öffentlichkeitsgesetz, an die sich ein Bürger wenden könnte.

Und auch dieser Gedanke kommt mir unweigerlich bei der Diskussion um ein Öffentlichkeitsgesetz:

Der Staat will sich nicht in die Karten schauen lassen, oder zumindest keine gesetzliche Grundlage dafür schaffen. Gleichzeitig schafft dieser Staat (auf nationaler Ebene) Gesetze und Instrumente, die uns Bürger zum gläsernen Bürger werden lassen, Stichworte BÜPF oder NDG und Vorratsdatenspeicherung (vgl. Der unaufhaltsame Weg zur digitalen Totalüberwachung !?)

Und im Kanton Thurgau, wie auch in anderen Kantonen, scannt die Polizei munter die Autokennzeichnen aller Autofahrer, zumindest nicht ganz ohne Potentiale für den Missbrauch.





2. Oktober 2015

Wahlvideos im Kurzcheck

Beim regionalen Ostschweizer TV Sender TVO hatte ich gestern die Gelegenheit mich im Interview  zu einigen Wahlviedeos äussern zu dürfen. Der Beitrag ist hier Online verfügbar.

Nachdem die Videos nur in kurzen Ausschnitten zu sehen waren, möchte ich an dieser Stelle die kompletten Videos vorstellen und kurz zusammenfassen.

Dass Video der Welcome to SVP (ca. 658'500 Aufrufe bis heute) wurde bereits breit in den Medien diskutiert. Aus meiner Sicht schiesst dieses Video über das Ziel hinaus - sofern man das Ziel verfolgt, Wähler zu gewinnen. Das Video ist hoch professionell produziert und wird richtigerweise auch als Musikvideo bezeichnet. Sicherlich kann man mit dem Video die eigenen Anhänger motivieren und mobilisieren; ob sich unentschlossene Wähler dadurch überzeugen lassen, ist fraglich. Denn die politischen Aussagen im Video sind praktisch nicht vorhanden. Das Video wird auf der Website der Partei und darüber hinaus entsprechend beworben.

Das Video 08.06 Egger Mike  (ca. 8300 Aufrufe bis heute) versucht ebenfalls mit Musik die Wähler zu erreichen. Ungeschickt ist, nur dass der unbedarfte Zuseher bis zum Schluss nicht erfährt, wer Mike Egger, der besingen wird, eigentlich ist, für welche Partei er kandidiert. Und man erfährt im mit knapp vier Minuten recht langen Video auch nicht, wer da eigentlich singt - vielleicht doch der Kandidat selbst? -, wer die Statisten, die sich zum Teil etwas hilflos bewegen, sind. Die politischen Aussagen sind eher plakativ, bedienen Klischees. Dass rechts im Video ein Papierkorb teilweise eingeblendet ist, ist dann eher eine Nebensächlichkeit. Und das Video selbst ist nicht wirklich in ein Gesamtkonzept eingebettet.

Im Video Linus Thalmann: Der St. Galler Unternehmer für Bern! (ca. 3920 Aufrufe bis heute) präsentiert sich der Kandidat in seiner beruflichen Umgebung mit einer klaren Botschaft. Das Video ist erfrischend kurz (0:43). Die Inszenierung in der Küche - "mehr Pfeffer", "gut bürgerlich" - ist durchaus eine nette Idee. Die im Video transportierte Botschaft findet sich auch in den sonstigen Online-Auftritten des Kandidaten, und vermutlich auch bei den sonstigen Werbemitteln.

Das abschliessende Video EVP Thurgau Nationalratswahlen 2015 (ca. 1025 Aufrufe bis heute) kann man durchaus als Scherz auffassen. Oder ist es wirklich ein Wahlvideo einer Partei? Ja, tatsächlich. In 23 Sekunden versuchen die Kandidierenden ihre Botschaft zu kommunizieren, allerdings misslingt das total. Die Inszenierung mit einer Tür macht nicht wirklich Sinn, darüber hinaus lenkt sie ab von den wenigen inhaltlichen Botschaften. Die Botschaften selbst finden sich in der durchaus prägnanten Form nicht in Medien. Und das äusserst sommerliche Outfit der Protagonisten wirkt auf mich nicht wirklich vertrauensbildend. Von Kandidierenden, die ernsthaft ins nationale Parlament gewählt werden wollen, erwarte ich durchaus ein Mindestmass an Kleiderordnung, auch im Hochsommer.

Braucht es überhaupt Videos für den Wahlkampf? Ja und Nein.

Warum Ja?
Wer sich wirklich aus einer inneren Überzeugung für ein Video entscheidet, dazu noch eine klare Botschaft für seine Zielgruppe hat, die ins Gesamtkonzept des eigenen Wahlkampfes passt,  und dazu eine zündende Idee für die Inszenierung hat, welche die Botschaft hervorhebt und nicht den Zuschauer wegen anderer Effekte davon ablenkt oder gar zum lachen bringt, der sollte es wagen, ein potentieller Youtube-Star zu werden. Aber nur, wenn er oder ein Mitstreiter auch das Handwerk einer Videoproduktion einigermassen im Griff haben.

Warum Nein?
Wenn nur eine dieser Voraussetzungen nicht vorhanden ist, sollte man es lieber bleiben lassen und sich auf andere Medien konzentrieren bzw. erst einmal seine Hausaufgaben machen.

Apropos Zielgruppe:
Dei eigenen Anhänger zu motivieren und zu mobilisieren, ist sicher eine legitime Motivation für den Wahlkampf an sich. Videos wie auch andere On- wie Offline Medien können helfen, den Wiedererkennungswert zu steigern. Darüber hinaus möchten Kandidierende aber auch unentschlossene Wähler bzw. Wähler anderer Parteien für sich gewinnen.

Immer wieder wird betont, dass Youtube-Filme ebenso wie der Einsatz anderer sozialer Medien zur Ansprache junger Wähler dienen soll. In der Tat, schaut man sich an wie junge Mensche sich heute informieren und dies auf den Wahlkampf überträgt, ist es dringend anzuraten Online- und Social Media aktiv zu nutzen.

Gemäss der aktuellen Studie Jugendbarometer 2015 informieren sich Jugendliche zwischen 16 und 25 aus folgenden Quellen: 22% Internet: Newsseiten/ Zeitungsseiten, 21% via News-Apps auf dem Smartphone, 6% via Facebook, Twitter und anderen sozialen Medien, sowie 22% aus Gratiszeitungen. TV (8%) und Radio (11%) sind dagegen deutlich im Hintertreffen als Informationsquellen, ebenso die bezahlten Tageszeitungen (5%). (Quelle: Jugendbarometer 2015, 41) Andere Studien kommen zu ähnlichen Aussagen.

Hier gilt also der klare Leitsatz Meet the people where they are and not where you want them to be.

Soziale Medien sollten also durchaus zum Repertoire im Wahlkampfmix dazu gehören - aber nicht verordnet, sondern gelebt! Authentisch eben.


Passend zum Thema: Social Media und Wahlkampf - Nachlese zum 16. Social Media Snack