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20. Mai 2012

"Das erste befreite Buch" - wie buch&netz das Verlagskonzept neu erfindet

Andreas von Gunten und Daniel Ebneter
bei der Buchpräsentation
Im Rahmen der Preisverleihung des Swiss E-Commerce Awards im Rahmen der neuen Web-Business Messe ONE am 9. Mai fand auch eine Buchpräsentation statt.

Die Autoren Daniel Ebneter und Thoms Lang präsentierten vor der Verkündigung des Swiss E-Commerce Champions zusammen mit ihrem Verleger Andreas von Gunten von buch&netz ihr neues Buch  E-COMMERCE KONKRET.

Warum dieses Intermezzo an dieser Stelle im Programm? Ist etwas besonders an diesem Buch? Sicher, es ist spannend zu lesen, was die Autoren schreiben. Aber Amazon listet z.B. über 2000 Treffer zum Suchebegriff ecommerce in der Kategorie Bücher auf. Warum dann eine solche exklusive Buchpräsentation?

Die Antwort ist ganz einfach: Das Buch ist das erste Werk aus dem Verlag buch&netz.

Aber damit nicht genug: Verleger und Autoren gehen mit diesem Werk einen völlig neuen Weg im Verlagswesen; das Geschäftsmodell von buch&netz hat kaum etwas mit dem klassischen Verlagsmodell zu tun.

Das Buch ist das "erste befreite Buch". Und damit die Buchpräsentation eine echte Premiere.

9. Mai 2012

Das Internet vergisst nie - CRM Systeme auch nicht

Das Internet vergisst nie, Google und Facebook sowieso nicht – und CRM Systeme erst recht nicht. Gestern musste ich schmunzeln. Nein, nicht weil ich physische Post von einem Anbieter eines (Online- und Print-) Newsletters erhielt, sondern wegen der Adresse:


Unter dieser Adresse war ich lange erreichbar - aber nur bis Ende 1997!

Freundlicherweise wurde mit der Briefumschlag weitergeleitet.

6. Mai 2012

Dokumentation einer Online Diskussion: Wie man Twitter nutzbringend einsetzen kann

(Quelle: flickr.com/scott_hamson)
Wenn es um den Nutzen von Twitter geht, scheiden sich oft die Geister: Die einen empfinden es als grossartiges und Mehrwert-stiftendes Kommunikationstool, die anderen belächeln es mit Argumenten wie "was kann man schon mit 140 Zeichen sinnvolles ausdrücken".

Tatsache ist, dass Twitter aus meiner Sicht ein äusserst komplexes Tool ist. Der Nutzen erschliesst sich erst allmählich, Quick Wins sind kaum möglich.

Sicher, einzelne Tweets sind oft kaum verständlich und nachvollziehbar und werden gerne zitiert, um Twitter lächerlich zu machen. Wer aber so argumentiert, hat Twitter (noch) nicht verstanden.

Der Mehrwert von Twitter wird oft erst durch die Einbettung in einen Kontext erzielt: Dieser Kontext kann sein eine thematische Diskussion (die z.B. mittels Hashtag identifizierbar ist), eine Diskussion rund um einen Event (ebenfalls via Hashtag, z.B. #smgzh) oder als Diskussion in einer Community (z.B. mittels einer Twitter Liste).

29. April 2012

Was ist eigentlich Demokratie? - Zwei Momentaufnahmen von heute

Abstimmung an der Landsgemeinde
in Appenzell am 29. April 2012
Was ist eigentlich Demokratie? - mit dieser Frage begann die heutige Landsgemeinde in Appenzell. Der Landammann besann sich auf den Ursprung des Begriffs:
"griechisch Δημοκρατία, von δῆμος [dēmos], „Volk“, und κρατία [kratía], „Herrschaft“, vgl. -kratie; wörtlich: Herrschaft des Volkes" (Quelle: Wikipedia).

Herrschaft des Volkes also. Aber wie äussert sich diese denn?
Ganz aktuell wird diese Frage europaweit heiss diskutiert im Zusammenhang von modernen und offenen Bürger- und Zivilgesellschaften oder neuen Formen der Partizipation.

Dazu gab es heute zwei Anschauungsbeispiele:

1. Die Landsgemeinde in Appenzell selbst:
Die Landsgemeinde ist eine Form der direkten Demokratie: die anwesenden Stimmberechtigen diskutieren über die zu entscheidenden Sachverhalte, jeder Anwesende hat das Recht sich zu äussern. Die Abstimmung geschieht offen durch Handzeichen, ausgezählt wird in aller Regel nicht. Sind die Mehrheitsverhältnisse nicht eindeutig erkennbar, wird nochmals abgestimmt. So geschah es heute in Appenzell zwei Mal.
Und die Geschäfte sind zum Teil von weitreichender Bedeutung: Sei es die Wahl von Regierungsmitgliedern, die Abstimmung über eine Strukturreform oder ein neues Baugesetz. Herrschaft des Volkes.

(Weitere Bilder von der Landsgemeinde in Appenzell)

2. die Regierungswahlen im Kanton St. Gallen: Für einen Sitz in der Kantonsregierung standen zwei Kandidaten aus unterschiedlichen Lagern standen zu Wahl. Die Stimmbeteiligung lag bei 31.6 Prozent.  Herrschaft des Volkes.

28. April 2012

Social Media und Partizipation: Diskussion im Rahmen der Denkwerkstätte Neue Medien – Neue Öffentlichkeiten

Im Rahmen der Denkwerkstätte Neue Medien – Neue Öffentlichkeiten der FHS St. Gallen habe ich im Rahmen eines Workshops einen Iput zum Thema "Wie können Social Media die Partizipation von Bürgern an politischen Entscheidungsprozessen in Gemeinden unterstützen?" gegeben. Ziel war es, das Thema Social Media und eParticipation in den Kontext Open Government einzuordnen.

Hier einige Stimmen aus der anschliessenden Diskussion, an der auch eine Reihe von Gemeindepräsidenten des CAS Gemeindeentwicklung teilnahmen.

18. April 2012

Wissen was die Wikipedia kann und ist - ein Beispiel

Immer wieder wird darüber diskutiert, ob die Wikipedia als wissenschaftliche Quelle erlaubt ist, zuletzt z.B. im Artikel in Wissenschaftler fassen Vertrauen in die Wikipedia bei ZEIT Online. Meine eigene Sicht habe ich vor längerer Zeit hier formuliert.
Und immer wieder bin ich erstaunt, wie wenig die Digital Natives darüber wissen, wie die Wikipedia eigentlich funktioniert.

Dazu ein anschauliches Beispiel aus den vergangenen Tagen:
Kürzlich wurde ich auf diese Einladung zur Blogparade "Social Media für die Bürgergesellschaft" aufmerksam. Ich weiss in etwa, was eine Blogparade ist, wollte den Begriff aber gerne nochmal nachschauen.

12. April 2012

The Use and Impact of Social Networking - Call for Papers for a Special Issue

It's my pleasure to post this Call for Papers for a Special Issue on The Use and Impact of Social Networking in the Journal of Theoretical and Applied Electronic Commerce Research (JTAER).

Together with my colleagues Frantisek Sudzina, Aarhus University, and Sherah Kurnia, University of Melbourne, I am a guest editor of the special issue.

The deadline for submissions is August 1, 2012.
The publication of the special issue is planned for April 2013.

For more information please refer to the Call for Papers or contact me directly.

Call for Papers (pdf)






17. März 2012

Social Media Einsatz im lokalen und regionalen Kontext - eine inspirierende Session - und weitere Notizen zur #FTVI12

Tweet anlässlich einer Aussage des ersten Bürgermeisters
der Stadt Ulm, Gunter Czisch, zu  zu Open Govrnment Data    
Das war wirklich eine spannende und vor allem inspirierende Session an der FTVI 2012 (Programm (pdf), Ankündigung)!

Ich meine die Session am gestrigen Freitag, 09:00, zu den Themen Social Media im lokalen und regionalen Kontext und ePaticipation*.

Der Raum war überfüllt, einige Zuhörer standen in der Tür, und überzogen haben wir auch - aber nicht etwa wegen der mangelnden Disziplin der Referenten, sondern wegen der vielen Fragen und Diskussionsbeiträge.

Bei den ersten beiden Beiträge spürte man deutlich das persönliche Engagement und die Begeisterung der Referenten:

7. März 2012

Blogs von Studierende als Teil einer Lehrveranstaltung - FS 2012


Auch im laufenden Frühjahrssemester führen die Studierenden im Rahmen meiner Lehrveranstaltung "Informationsgesellschaft, -ethik und -politik" (IGEP) im Bachelorstudiengang Informationswissenschaft an der HTW Chur einen thematischen Blog zu ihren Themen über das ganze Semester; diesmal in Gruppen von bis zu vier Studierenden.

Hier eine Auflistung aller Blogs:
Selbstverständlich freuen sich die Studierenden über Feedbacks, Kommentare und Likes !

Weitere Beiträge hier sind unter dem Stichwort IGEP zu finden. 
Bildquelle: flickr.com / alamodestuff (CC Lizenz)

5. März 2012

Pinterest als Mittel zur Ideensammlung zur Zukunft des Bibliothekwesens

Ankündigung des Contest auf der Facebookseite
der School for Information Studies
Das Bibliothekswesen hat gemeinhin einen eher verstaubten Ruf und gilt nicht gerade als Treiber von Innovation im Bereich neuer Medien.

Da fällt ein Beispiel der School for Information Studies an der Syracuse University, USA, äussert positiv auf:

Hier macht man sich im Rahmen eines Wettbewerbs Gedanken um die Zukunft des Bibliothekswesen - und setzt dabei komplett auf Social Media.


22. Februar 2012

Social Media – Herausforderungen und Chancen für das Gewerbe - Vortrag

Anlässlich eines gemeinsamen Anlasses der Gewerbeverbände St. Gallen und der FHS St. Gallen habe ich heute Abend das Thema Social Media – Herausforderungen und Chancen für das Gewerbe präsentiert.

Meine Zielsetzung war es, die Teilnehmer aus Gewerbe und KMU über die Möglichkeiten der Social Media zu informieren, sie zu sensibilisieren und ihnen eine erste Hilfestellung zu geben.

Die Vorbereitung hat Spass gemacht, aber war schwieriger als vermutet. Denn es gibt z.B. kaum Studien in diesem Kontext, die sich auf das Gewerbe oder die kleineren Unternehmen beziehen.