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23. Dezember 2010

Electronic Markets wurde in den Social Science Citation Index (SSCI) aufgenommen

Das ist doch ein schönes Weihnachtsgeschenk: Nachdem wir es schon inoffiziell seit einigen Wochen wissen und auch kommunizieren, ist es jetzt hochoffiziell:

Das Journal Electronic Markets - The International Journal on Networked Business, verlegt bei Springer, wurde in den SSCI, den Social Science Citation Index, (Link) aufgenommen.

Das 'offizielle' Dokument kam per 20. Dezember 2010:
"I am pleased to inform you that Electronic Markets has been selected for coverage in Thomson Reuters products and services.  Beginning with V. 19 (1) 2009, this publication will be indexed and abstracted in:  Social Sciences Citation Index [...]"
Damit ist Electronic Markets in die höchste Liga wissenschaftlicher Publikationen aufgestiegen!


18. Dezember 2010

Nachtrag - Öffentliche Institutionen setzen offensichtlich überdurchschnittlich auf Printanzeigen bei der Suche nach neuen Mitarbeitern

Gedruckte Stellenanzeigen - Tempi Passati
Nach dem grossen Interesse am Post Öffentliche Institutionen setzen offensichtlich überdurchschnittlich auf Printanzeigen bei der Suche nach neuen Mitarbeitern vom letzten Wochenende - incl. der Verlinkung bei 6 vor 9 - habe ich in der heutigen Ausgabe der NZZ nochmals die Anzeigen im Bund NZZ Executive gezählt. Dies, um auszuschliessen, dass es sich in der letzten Woche nicht um eine zufällige Häufung von Printanzeigen öffentlicher Institutionen gehandelt hat. 

Insgesamt enthält der Bund NZZ Excutive heute 55 gedruckte Stellenanzeigen, davon
  • 12 aus dem Bereich Lehre und Bildung
  • 2 aus dem Gesundheitsbereich
  • 1 aus den Bereichen Kirche und Kultur 
  • 7 von Institutionen des Bundes, der Kantone und der Gemeinden.
Das macht zusammen 22 Stellenanzeigen von Institutionen, die über Mittel von uns Bürgern, z.B. als Steuerzahler oder Prämienzahler, finanziert werden. Das sind somit 40% der gesamten Stellenanzeigen und ist damit in etwa auf dem gleichen Niveau wie vor einer Woche (54%).  

Bildquelle: flickr.com/katherine.a (CC Lizenz)

12. Dezember 2010

Öffentliche Institutionen setzen offensichtlich überdurchschnittlich auf Printanzeigen bei der Suche nach neuen Mitarbeitern

Gedruckte Stellenanzeigen - Tempi Passati
Es gab Zeiten, da passte die Samstagsausgabe der NZZ kaum in den Briefkasten. Dank des Bundes mit den Stellenanzeigen war die Zeitung am Samstag besonders umfangreich. Das gilt natürlich auch für andere Zeitungen. Tempi passati - schon lange!

In der gestrigen Printausgabe der NZZ umfasst der Bund mit den Stellenanzeigen NZZ Executive gerade einmal 12 Seiten.

Aber mir geht es hier nicht um die Erosion der Erlöse im Anzeigengeschäft von Zeitungen, nein. Und ich möchte hier nicht die Vor- und Nachteile von Online- und Print - Anzeigen diskutieren, das habe ich vor über 15 Jahren schon getan und hier ist eigentlich längst alles gesagt.

Die Inserenten beurteilen offensichtlich ensprechende Online-Plattformen als vorteilhafter gegenüber Print. Jeder, der einmal Mitarbeiter oder einen Job oder einen Mieter oder eine Wohnung gesucht hat, wird dies bestätigen können. Man müsste sich eigentlich fragen, warum es überhaupt noch gedruckte Stellenanzeigen gibt ...

Was mir schon seit einiger Zeit auffällt ist die Tatsache, dass (gefühlt) die Stellenanzeigen öffentlicher Institutionen weit überrepräsentiert sind. Ich habe mir einmal die 12 Seiten vorgenommen und ausgezählt:


11. Dezember 2010

"Twitter noch lange kein Massenmedium" - na und ?

Vor wenigen Tagen wurde die PEW Internet Studie "8% of online Americans use Twitter" veröffentlicht.

In zig Blogs und natürlich via Twitter wurde diese Studie aufgegriffen und verarbeitet. Einige Blogs wie z.B. der Basic Thing Blog schauten etwas genauer hin, analysieren auch einige der Details und berichten sachlich.

Andere, und das ist der Anlass dieses Beitrags, machen aus dem Orignal "8% of online Americans use Twitter" ein "only 8% of online Americans use Twitter" oder "Twitter noch lange kein Massenmedium" - und dies mit einem gewissen skeptischen Unterton.

Ja und? Hat Twitter denn den Anspruch ein Massenmedium zu sein? Und passt hier überhaupt der Begriff des Massenmediums? Ist nur gut, was eine Masse aktiv oder passiv nutzt? Zählen nur noch Einschaltquoten in den Medien?

Man hat tatsächlich den Eindruck, wenn man sich das Gebaren vieler Medien anschaut, insbesondere auch derjenigen mit einem öffentlich-rechtlichen Auftrag, die mittels Zwangsgebühren  finanziert werden. Viel zu oft gilt das Primat der Quantität.

4. Dezember 2010

Lust und Last: Online-Shopping zu Weihnachten

Homepage geschenke-vergleichen.de
Weihnachtszeit - Geschenkezeit! Für die einen eine Lust, für die anderen eher eine Last.

Das Internet kann hier beiden helfen, die einen schwelgen Online im globalen Angebot, die anderen erledigen effizient ihre Bestellungen, am besten gleich mit Geschenkverpackung.

Allein für Deutschland wird 2010 ein Onlineumsatz in der Weihnachtszeit von 5.9 Mrd EUR erwartet (Quelle).

Mit dem zunehmenden Angebot etablieren sich auch vermehrt neue Intermediäre (Mittler), die uns Konsumenten bei der Auswahl helfen, z.B. durch Preisvergleiche oder durch eine Strukturierung und Reduktion der Angebotsvielfalt anhand bestimmter Kriterien.
Diese Aggregatoren werden ökonomisch gesehen möglich durch stark reduzierte Transaktionskosten durch das Internet (ich habe das z.B. hier thematisiert).

Bei einem Online-Einkaufsbummel bei der Suche nach Erlebnisgeschenken bin ich kürzlich auf das Portal geschenke-vergleichen.de gestossen, das ich bisher noch nicht kannte. Das Portal vereint die Angebote von acht verschiedenen Anbietern, die ich einzeln immer wieder mal abgeklappert habe.
Nach eigenen Angaben bietet das Portal über 25'000 Angebote von getesteten Anbietern, was immer das auch genau heisst.
Über aktuelle Angebote erfährt man auch auf Facebook bzw. via Twitter.

2. Dezember 2010

So genau nehmen es Politiker mit der korrekten Verwendung von Rechten im Web - Wahlkampf 1.0 bei den stgaller Regierungswahlen 2010

Am vergangenen Sonntag wurde im Kanton St. Gallen ein neues Regierungsmitglied gewählt, und seit Sonntagnachmittag steht fest, dass Beni Würth, CVP, gewonnen hat und somit Regierungsrat wird.

In meinen Beiträgen hier und hier habe ich den Online-Wahlkampf der beiden Kandidaten beobachtet - und heute Abend aus Neugier nochmals nachgeschaut.

Es fällt auf, der der SVP Kandidat Huser weder Webseite noch Facebook-Seite seit graumer Zeit aktualisiert hat.

So findet man heute, vier Tage nach eindeutigem Ausgang der Wahl, auf Facebook immer noch den Hinweis, dass Huser "Derzeit Kandidat für Amt: Regierungsrat Kanton St. Gallen" ist. Einfach vergessen? oder Wunschdenken?

Business Models for the Digital Economy - AMCIS 2011 Minitrack

Zum zwölften Mal findet im Rahmen der Americas Conference on Information Systems (AMCIS) im August 2011 in Detroit, USA, der Minitrack „Business Models for the Digital Economy“ statt.

Dieser Minitrack wird von Ian MacInnes von der School of Information Studies an der Syracuse University in den USA und mir selbst organisiert.

Inhaltlich thematisiert dieser Minitrack vor allem neue und innovative Formen der Wertschöpfung in der Digital Economy (Call for Papers). 


1. Dezember 2010

Online Partnersuche hat Konjunktur – nicht nur in der dunklen Jahreszeit

Singlebörsen sind … eine moderne Form der Kontaktanzeigen“ schreibt die Wikipedia.

Und das Thema „Wie finde ich den richtigen Partner“ - und zwar am besten Online  - scheint gerade in der Vorweihnachtszeit wieder höchst aktuell zu sein.
In düsteren Zeiten besinnen sich viele Menschen auf die wesentlichen Dinge im Leben“ schreibt dazu die FTD, meint aber eher die Wirtschaftskrise als die düstere Jahreszeit, aber sei's drum.
Der SPIEGEL hatte einen dazu passenden Titel Anfang November (Ausgabe 45/2010),  „Die Paarungsfalle“ (pdf). Der Persönlichkeits-Blog fragt so dann „Warum scheitert die Suche nach dem richtigen Lebenspartner immer häufiger?