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10. Mai 2014

eDemokratie - umgesetzt in einer Unterrichtseinheit

Wahlkampf Flyer
Gerade läuft in der Schweiz das mit viel Aufwand inszenierte Demokratie Projekt «Ich, die Mehrheit» - das allerdings Demokratie mit Fremdbestimmung verwechselt und erheblicher Kritik ausgesetzt ist (vgl. z.B. hier oder hier).

Das man man das Thema Demokratie und neue Medien auch ganz anders präsentieren und aufbereiten kann, haben gestern zwei Studentinnen in meinem Kurs IGEP - Informationsgesellschaft, -ethik und -politik gezeigt.

Die Studierenden des Kurses gestalten im Laufe des Semesters eine Unterrichtseinheit von 45 Minuten; dabei geht es nicht um die abschliessende und umfassende Präsentation eines Themas, sondern um die Aufbereitung eines ausgewählten Aspekts.

Die beiden Autorinnen des Blogs eDemocracy in der Schweiz - die neue Art der Mitsprache hatten sich zum Ziel gesetzt, in ihrer Lektion
  • einen Wahlkampf zwischen zwei (fiktiven) Kandidaten via Facebook nachzustellen, 
  • dann per clevervote den Wählern - die Kommilitonen und Kommilitoninnen in der Klasse - eine  individuelle Wahlempfehlung zu präsentieren - auf Basis eine Onlineumfrage - 
  • und anschliessend ein eVoting - basierend auf Doodle - durchzuführen. 

Und gedruckte Wahlkampf Flyer gab es auch.

Und der Wahlsieg von Frau Ligerhans wurde anschliessend mit einem kleinen Apero gefeiert.

Die beiden Kandidaten waren Hans-Erni Willisegger und Sina Momo Ligerhans, zwei fiktive Profile. Das Online Magazin QUICK-Online  hat laufend über die Kandidaten berichtet, einschliesslich einer Affäre.

Während des Wahlkampfs wurden laufend neue Meldungen bei den beiden Kandidaten und dem Online Magazin freigeschaltet, die geliked und kommentiert werden konnten.

Eine ganz tolle Idee wie ich finde und hervorragend vorbereitet und umgesetzt von den Studierenden. Die Lektion war sicher gut geeignet um die Potentiale von Onlinemedien für politische Aktivitäten aufzuzeigen.

Leider war es aufgrund der fehlenden Zeit anschliessend nicht mehr möglich, das Verhalten der Wähler genauer zu hinterfragen: Warum wurde oder wurde nicht geliked oder kommentiert?

Einige Screenshots:













20. März 2014

Blogs in der Lehre - Feedback von Studierenden (HS 2013)

Im vergangenen Herbstsemester 2013 haben die Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung "Informationsgesellschaft, -ethik und -politik" (IGEP) im Bachelorstudiengang Informationswissenschaft an der HTW Chur wieder je einen thematischen Blog zu ihren jeweiligen Themen über das ganze Semester geführt.

Wie schon in vorangegangenen Veranstaltungen habe ich nach Abschluss des Semesters eine anonyme Umfrage durchgeführt. Die Auswertung präsentiere ich hier zusammenfassend.

Die Erhebung wurde Online via Unipark durchgeführt. Insgesamt konnte ich 11 Fragebögen auswerten, der Kurs hatte 15 Teilnehmer, zwei Drittel der Studierenden sind weiblich. Die Studierenden sind Vollzeitstudierende und in Bezug auf das Alter überwiegend Angehörige der Net-Generation.

Es folgt ein Vergleich der Ergebnisse zum Herbstsemester (HS) 2012 (%-Angaben jeweils in Klammern), die komplette Auswertung ist im Foliensatz am Ende des Beitrags dokumentiert:

Vorherige Blog Erfahrungen 
Die vorherigen Erfahrungen mit Blogs waren geringfügig stärker ausgeprägt, einen eigenen Blog haate bis dato niemand geführt.

Aufsetzen des Blogs (technisch)
Das Aufsetzen des Blogs wurde insgesamt als etwa gleich schwierig bewertet.

Als Blogsystem wurde ausschliesslich Wordpress genutzt (33%), also eine deutliche Verschiebung.  

Start des Blogs (inhaltlich)
Der Start des Bloggens an sich wurde etwas einfacher empfunden. Sehr schwierig war es für keinen der Teilnehmer.   

Führen des Blogs (zeitlich)
Der Zeitaufwand für's Bloggen über das Semester hat sich etwas stärker reduziert, bei keinem Teilnehmer hat er zugenommen.

Die Erfahrungen mit der thematischen Auseinandersetzung über ein Semester hinweg wurden wieder grundsätzlich positiv beurteilt.

Auch der Wissenszuwachs durch das Bloggen über ein Semester hinweg wurde wiederum überwiegend als sehr positiv beurteilt. 

Zumindest ein Teilnehmer möchte den Blog weiterführen, 82% /17%) sagen "eher nicht", und 9% (67%) "auf keinen Fall". Hieraus lässt sich ein gewisser Trend 

Das IGEP Format
Die Eignung für die Lehrveranstaltung einschliesslich Leistungsnachweis bewerten die Studierenden etwas positiver als im HS 2012; 78% (67%) finden das Format "gut" oder "sehr gut" geeignet.

In Bezug zum Wissenszuwachs im Vergleich zu einer klassischen Hausarbeit sind die Teilnehmer etwas kritischer: 36% (0%) geben an, sie hätten durch eine Hausarbeit mehr Wissenszuwachs gehabt. Weniger Wissenszuwachs durch eine Hausarbeit hätten 36% (34%) gehabt.

Die komplette Auswertung ist in der folgenden Präsentation dokumentiert:




Bildquelle: flickr.com/DonnaGrason

27. August 2013

Blogs in der Lehre - Feedback von Studierenden (FS 2013)


Im vergangenen Frühjahrsemester 2013 haben die Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung "Informationsgesellschaft, -ethik und -politik" (IGEP) im Bachelorstudiengang Informationswissenschaft an der HTW Chur wieder einen thematischen Blog zu ihren jeweiligen Themen über das ganze Semester geführt, diesmal in 2er-Teams.

Wie schon in vorangegangenen Veranstaltungen habe ich nach Abschluss des Semesters eine anonyme Umfrage durchgeführt. Die Auswertung präsentiere ich hier zusammenfassend.

Die Erhebung wurde Online via Unipark durchgeführt. Insgesamt konnte ich 14 Fragebögen auswerten, der Kurs hatte 20 Teilnehmer, 90% der Studierenden waren weiblich. Die Studierenden sind berufsbegleitend Studierende und in Bezug auf das Alter nicht immer Angehörige der Net-Generation.

Es folgt eine zusammenfassende Präsentation der Ergebnisse, die komplette Auswertung ist im Foliensatz am Ende des Beitrags dokumentiert. Einen zeitlichen Vergleich über die bisher drei durchgeführten identischen Umfragen erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Vorherige Blog Erfahrungen 
Ein Fünftel der Studierenden hatte bereits Erfahrungen mit der Blogosphäre; Erfahrungen mit einem eigenen Block hatte nur eine Person.

Aufsetzen des Blogs (technisch)
Vier Studierende fanden das das Aufsetzen des Blogs (sehr) schwierig.

Wordpress wurde überwiegend als Blogsystem genutzt (10), darüber hinaus wurden Blogspot und Tumblr genutzt.  

Start des Blogs (inhaltlich)
Der Start des Bloggens an sich wurde (erwartungsgemäss) als eher schwierig bezeichnet, was sicher auch mit den fehlenden Blogerfahrungen zu tun hat..  

Führen des Blogs (zeitlich)
Der Zeitaufwand für's Bloggen hat sich über das Semester nur wenig reduziert.

Die Erfahrungen mit der thematischen Auseinandersetzung über ein Semester hinweg wurden wieder grundsätzlich positiv beurteilt.

Auch der Wissenszuwachs durch das Bloggen über ein Semester hinweg wurde wiederum überwiegend als sehr positiv beurteilt. 

Das IGEP Format
11 Studierende fanden das Format der Lehrveranstaltung als (sehr) gut; nur ein Studierender meint, dass er druch eine klassische Hausarbeit einen grösseren Wissenszuwachs erfahren hätte.

Die komplette Auswertung ist in der folgenden Präsentation dokumentiert:


Bildquelle: flickr.com/DonnaGrason


16. April 2013

Blogs von Studierenden als Teil einer Lehrveranstaltung - FS 2013

Wie schon im vergangenen Frühjahr  führen die Studierenden im Rahmen meiner Lehrveranstaltung "Informationsgesellschaft, -ethik und -politik" (IGEP) im Bachelorstudiengang Informationswissenschaft an der HTW Chur einen thematischen Blog zu ihren Themen über das ganze Semester.


Hier eine Auflistung aller Blogs:

Selbstverständlich freuen sich die Studierenden über Feedbacks, Kommentare und Likes !

Weitere Beiträge hier sind unter dem Stichwort IGEP zu finden. 
Bildquelle: flickr.com / alamodestuff (CC Lizenz)

23. Februar 2013

Blogs in der Lehre - Feedback von Studierenden (HS 2012)


Im vergangenen Herbstsemester 2012 haben die Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung "Informationsgesellschaft, -ethik und -politik" (IGEP) im Bachelorstudiengang Informationswissenschaft an der HTW Chur wieder je einen thematischen Blog zu ihren jeweiligen Themen über das ganze Semester geführt.

Wie schon in vorangegangenen Veranstaltungen habe ich nach Abschluss des Semesters eine anonyme Umfrage durchgeführt. Die Auswertung präsentiere ich hier zusammenfassend.

Die Erhebung wurde Online via Unipark durchgeführt. Insgesamt konnte ich 6 Fragebögen auswerten, der Kurs hatte 10 Teilnehmer, 90% der Studierenden sind weiblich. Die Studierenden sind Vollzeitstudierende und in Bezug auf das Alter überwiegend Angehörige der Net-Generation.

Es folgt ein Vergleich der Ergebnisse zum Frühjahrssemester (FS) 2012 (%-Angaben jeweils in Klammern), die komplette Auswertung ist im Foliensatz am Ende des Beitrags dokumentiert:

Vorherige Blog Erfahrungen 
Die Erfahrungen mit Blogs waren etwas weniger stark ausgeprägt.

Aufsetzen des Blogs (technisch)
Das Aufsetzen des Blogs wurde insgesamt als etwas schwieriger bewertet, der zeitliche Aufwand war etwas höher.

Als Blogsysteme wurden genutzt Blogspot mit 67% (5%) und Wordpress mit 33% (95%), also eine deutliche Verschiebung.  

Start des Blogs (inhaltlich)
Der Start des Bloggens an sich wurde etwas schwieriger empfunden. Einfach oder sehr einfach war es für niemanden.  

Führen des Blogs (zeitlich)
Der Zeitaufwand für's Bloggen hat sich weniger stark reduziert.

Die Erfahrungen mit der thematischen Auseinandersetzung über ein Semester hinweg wurden wieder grundsätzlich positiv beurteilt.

Auch der Wissenszuwachs durch das Bloggen über ein Semester hinweg wurde wiederum überwiegend als sehr positiv beurteilt. 

Das IGEP Format
Die Eignung für die Lehrveranstaltung einschliesslich Leistungsnachweis bewerten die Studierenden nicht etwas positiver als im FS 2012; das gilt auch für den Wissenszuwachs im Vergleich zu einer klassischen Hausarbeit.

Die komplette Auswertung ist in der folgenden Präsentation dokumentiert:



9. November 2012

Das 2. Internationale Horus Social BPM Lab am Standort St. Gallen

Nach 2011 haben wir heute mit dem Kurs Grundlagen des Geschäftsprozessmanagements GPMG an der FHS St. Gallen am 2. Internationalen Horus Social BPM Lab 2012 teilgenommen.

"Die Grundidee des Social BPM Labs ist, dass Mitglieder einer Business Community in einem Web 2.0-basierten sozialen Netzwerk kollaborieren, um Unternehmensziele, Strategien und Geschäftsprozesse miteinander zu definieren oder um ein gemeinsames Verständnis der Organisation zu erlangen. 
Dies ist in der Praxis oft schwierig, weshalb die Kollaboration in eine Web 2.0-basierte Laborumgebung verlagert wird." (Quelle)

Insgesamt haben knapp 170 Personen an neun Standorten in Deutschland, Russland und der Schweiz teilgenommen. Die Teilnehmer wurden 10 unterschiedlichen Prozessgruppen zugeordnet. 

Ablauf des 2. Intl. Social BPM Lab: 


Das Team der FHS St. Gallen hatte die Aufgabe die Prozesse Product Development & Marketing, Production und Procurement mit zu entwickeln. 

Innerhalb der Gruppen wurden den Teilnehmern verschiedene Rollen zugewiesen: Process Owner, Data Modelers, Domain Experts and Process Modelers. 

Zur Modellierung nutzen die Teilnehmer den Horus Business Modeler. Vor allem die Chatfunktion diente zum Austausch mit den Teams an den anderen Standorten. 

Die Teams an den Standorten hatten vorher noch nie miteinander zu tun, für einige war es auch der erste Kontakt mit dem Horus Business Modeler bzw. der Horus Methode. Und aufgrund der Zeitverschiebung mit Russland sowie der Mehrsprachigkeit war die anfängliche Abstimmung zwischen den Teams mit einigen zusätzlichen Herausforderungen verbunden.

Insgesamt wurden von allen Teams gemeinsam 118 Prozessmodelle im Lauf des Tages entwickelt.

Belohnt wurden alle Teilnehmer mit einem Teilnehmerzertifikat.

Pressemitteilung (ergänzt 16.1.2012)





21. Oktober 2012

"Digital gefordet" - Schulen und Hochschulen tun sich schwer im Umgang mit der IKT

Dass die modernen Mittel der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) unser tägliches Leben in weiten Teilen durchdrungen haben und kaum mehr wegzudenken sind, ist offensichtlich. Schaut man sich aber an Schulen und Hochschulen um, sind die IKT noch lange nicht im Mainstream angekommen, weder bei den Lernenden noch bei den Lehrenden - das kann ich nicht zuletzt aus eigener Erfahrung bestätigen.

Und immer hört man in diesem Zusammenhang das Argument, die Studierenden seien doch alle sowieso Digital Natives und seien deswegen quasi automatisch auch medienkompetent.

Dass man es sich mit der - naiven - Unterscheidung in Digital Natives und Digital Immigrants etwas zu einfach macht und auch die Realität nicht abbildet, kann man wissen, wenn man will - und wird von der Realität täglich bestätigt.

In der heutigen NZZ am Sonntag widmet sich die 15-seitige Beilage Bildung dem Thema  Digital gefordert:
"Die Informationstechnologien verändern die Welt im Eiltempo – die Schule hinkt hinterher. Warum sich Pädagogen oft schwer tun mit Computern. Und wie der Unterricht der Zukunft aussehen könnte."


7. März 2012

Blogs von Studierenden als Teil einer Lehrveranstaltung - FS 2012


Auch im laufenden Frühjahrssemester führen die Studierenden im Rahmen meiner Lehrveranstaltung "Informationsgesellschaft, -ethik und -politik" (IGEP) im Bachelorstudiengang Informationswissenschaft an der HTW Chur einen thematischen Blog zu ihren Themen über das ganze Semester; diesmal in Gruppen von zwei Studierenden.

Hier eine Auflistung der Blogs:
Selbstverständlich freuen sich die Studierenden über Feedbacks, Kommentare und Likes !

Weitere Beiträge hier sind unter dem Stichwort IGEP zu finden. 
Bildquelle: flickr.com/ alamodestuff (CC Lizenz)

26. Januar 2012

Blogs in der Lehre - Feedback von Studierenden zum Zweiten

In der Lehrveranstaltung   "Informationsgesellschaft, -ethik und -politik" (IGEP) im Bachelorstudiengang Informationswissenschaft an der HTW Chur habe ich im vergangenen Herbstsemester 2011 auf das gleiche Lehrkonzept wie bereits 2009 gesetzt.

Ein zentrales Element der Lehrveranstaltung war das Aufsetzen und Führen eines thematischen Blogs durch die Studierenden als Teil eines ePortfolios.

Ebenso wie bereits 2009 habe ich nach Abschluss des Semesters eine anonyme Umfrage durchgeführt. Die Auswertung präsentiere ich hier zusammenfassend.

Alle Studierenden - insgesamt waren es 19 - gehören der Net Generation an. Insgesamt wurden 15 Fragebögen ausgewertet.

18. November 2011

Das Horus Social BPM Lab 2011 am Standort St. Gallen

Mit einer Gruppe Studierender des Kurses Grundlagen des Geschäftsprozess-managements GPMG an der FHS St. Gallen habe ich heute am Horus Social BPM Lab 2011 teilgenommen.

Insgesamt nahmen sieben Teams - Studierende wie Praktiker - an den Standorten Berlin, Ettlingen, Heidenheim, Karlsruhe, Konstanz, Osnabrück und St. Gallen teil.

Die Aufgaben waren für die Teilnehmer folgendermassen definiert:
  • Modellierung der jeweiligen Kernprozesse mit dem Horus Business Modeler
  • Review der modellierten Prozesse von den übergreifend agierenden Bereichsleitern mit der Wiki-Umgebung
  • Verarbeiten der Anregungen aus den Reviews durch die Modellierer
  • Zusammenführen der Modelle und Entwickeln von Synergien.

20. Oktober 2011

Blogs von Studierende als Teil einer Lehrveranstaltung

Im Rahmen meiner Lehrveranstaltung "Informationsgesellschaft, -ethik und -politik" (IGEP) im Bachelorstudiengang Informationswissenschaft an der HTW Chur führen die Studierenden zu ihren Themen einen thematischen Blog über das Semester.

Hier eine Auflistung aller Blogs:
Selbstverständlich freuen sich die Studierenden über Feedbacks, Kommentare und Likes !

Bildquelle: flickr.com / alamodestuff (CC Lizenz)