Seiten

Posts mit dem Label Digital Economy werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Digital Economy werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

30. November 2019

Business Models for the Digital Economy - AMCIS 2020 Mini-Track


Der Minitrack Business Models for the Digital Economy findet im Rahmen der Americas Conference on Information Systems (AMCIS) 2020 bereits zum 21. Mal statt. Die AMCIS 2020 findet vom 12.-16. August 2020 in Salt Lake City, Utah, USA, statt.

Inhaltlich thematisiert der Minitrack vor allem neue und innovative Formen der Wertschöpfung in der Digital Economy:
"This minitrack serves as a forum for the presentation and discussion of new and innovative approaches of business models for coping with the challenges of the digital economy as well as digital transformation. We consider an economy based on the digitization of information and the respective information and communication infrastructure as digital economy. These developments are creating and are requiring new types of business models. Value creation processes and structures will be altered radically, new type of products and services are emerging. Therefore, this minitrack addresses all topics concerned with the analysis, design, development, implementation, and control of future business models for the creation of economic value in the digital economy from a communication, organizational, business, economic, and managerial perspective applying a theoretical, conceptual, or practical approach."

Hier geht's zum Call for Papers.

Die Website enthält die publizierten Beiträge aller bisherigen Minitracks.

Hintergrund zur AMCIS:
"The annual Americas Conference on Information Systems (AMCIS) is viewed as one of the leading conferences for presenting the broadest variety of research done by and for IS/IT academicians. Every year its papers and panel presentations are selected from over 700 submissions, and the AMCIS proceedings are in the permanent collections of libraries throughout the world." (aisnet.org)

24. Februar 2016

IECER 2016 Research Track: Digital Business Transformation

iecer-conference.org
Vom  7.-9. September 2016 findet an der HTW Chur die 14. Interdisciplinary European Conference on Entrepreneurship Research IECER statt.

Im Rahmen der Konferenz organisiere ich den Research Track Digital Business Transformation.

Ziel ist es das Thema vor allem auch der Perspektive der KMU zu beleuchten. Neben full papers sind auch ausdrücklich short papers (work-in-progress) erwünscht. Weitere Details sind hier zu finden.

Einreichungen sind bis zum 29. Mai 2016 möglich, die Autoren werden bis zum 30. Juni benachrichtigt.

Call for Papers als pdf-Datei



20. Januar 2016

Beiträge zum Themenkomplex "Digitalisierung der Wirtschaft" bzw. "Industrie 4.0"

Das Thema der Digitalisierung der Wirtschaft bzw. Industrie 4.0 ist aktuell viel diskutiert und in den Medien fast omnipräsent. Nicht zuletzt beschäftigt sich auch das WEF schwerpunktmässig mit dem Thema (vgl. z.B. hier und hier).

Anlässlich der Veranstaltung Digitalisierung kennt keine Grenzen am 15. Januar in Konstanz war ich eingeladen einige Gedanken aus meiner Sicht zum Thema zu präsentieren. Nachdem mich das Thema seit vielen Jahren beschäftigt, bin ich der Einladung  gerne nachgekommen.


Auf suedkurier.de erschein ein Bericht zur Veranstaltung, ebenso bei der HTWG

Ein paar Tage später, am 19. Januar, hat dann das Ostschweizer Fernsehen TVO das Thema im Zusammenhang mit dem beginnenden WEF thematisiert und wollte dazu ein paar Statements haben. Auch dieser Einladung bin ich gerne nachgekommen. 


Die von mir erwähnten Initiativen für die KMU sind einerseits die angekündigten IBH Labs, andererseits die in Konstanz offiziell lancierte Bodensee-Plattform Innovation 4.0
Wie sich die beiden Projekte entwickeln werden, bleibt abzuwarten. 





8. Januar 2016

Digitale Transformation bei Konsumentenprodukten: "Produkte mit Zusatznutzen dank App"

Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft ist aktuell in aller Munde, der Begriff wird inzwischen inflationär gebraucht und könnte bald zum Unwort werden. Unabhängig von Begriffen finden tatsächlich grundlegende Veränderungen statt.

Mich selbst beschäfitgt das Thema ebenfalls bereits seit jetzt mehr als zwei Jahrzehnten.
In meinen Lehrveranstaltungen zum eBusiness und eCommerce diskutiere ich die Implikationen der Digitalisierung und die sich daraus ergebenden Herausforderungen anhand der Teilaspekte

  • der (inter-organisatorischen) Wertschöpfungsstrukturen,
  • der (inter-organisatorischen) Wertschöpfungsprozesse,
  • der Produkten und Dienstleistungen und
  • der Infrastrukturen, verstanden im Sinne der technischen Infrastruktur, aber auch der notwendigen Marktplattformen und Marktdienste.
Alle vier Aspekte haben jeweils wechselseitige Einflüsse. 
Mit Hilfe dieser Betrachtungsweise lassen sich sowohl die grundlegenden Veränderungen sichtbar machen und einordnen als auch die konkreten Herausforderungen für das einzelne Unternehmen ableiten. 

Bei der täglichen Lektüre im Web wie auch Online bin ich natürlich immer auf der Suche nach aktuellen Beispielen, die ich in der Lehre einsetzen kann. 

Im Bereich der Produkte und Dienstleistungen haben 2015 die mit dem WLAN verbundene Barbiepuppe oder der die privaten Gespräche mithörende smarte TV-Apparat für einigen Gesprächsstoff gesorgt; und es sind nur zwei Beispiele für die neuen Möglichkeiten - und Herausforderungen - der Verschmelzung der Online- mit der Offlinewelt bei Produkten für uns Konsumenten. 

Bei der gestrigen Lektüre der NZZ - via App auf dem Tablet - habe ich auch die Beilage von Galaxus.ch durchgeblättert. Und auf den Seiten 20 und 21 habe ich weitere wunderbare Beispiele für Konsumentenprodukte gefunden, welche das Zusammenwachsen von On- und Offline deutlich machen: Produkte mit Zusatznutzen dank App

Dass unsere Digitalkamera, die Fitnessuhr und das Babyfon mit dem Netz bzw. einer App kommunizieren kann, wissen wir längst. 

Aber es gibt noch mehr: den Staubsauger, die Waschmaschine, den Schnellkochtopf oder das drahtlose Pflanzenüberwachungsgerät.

Welcome to the smart home!


Prospekt von galaxus.ch, Januar 2016





26. März 2015

Die Transformation der Wirtschaft zur digitalen Wirtschaft ist noch am Anfang

In der Studie Leading a Digical℠ transformation haben Bain & Company die Transformation der Wirtschaft zur digitalen Wirtschaft untersucht. Dabei wird vor allem auf das Verschmelzen der digitalen mit der realen Welt fokussiert.
"The truth is that both the digital world and the physical one are indispensable parts of life and of business. The real transformation taking place today isn’t the replacement of the one by the other, it’s the marriage of the two into combinations that create wholly new sources of value. This is a phenomenon we at Bain call Digical"  (Quelle: Bain & Company)
Es wird deutlich, dass in den meisten Branchen das Transformationspotential noch beträchtlich ist.

Quelle: Bain & Company

Zum Beispiel in der Automobilindustrie.

Dazu passt der Bericht über eine Medienkonferenz eines Automobilherstellers. Aber was soll kommuniziert werden? Neue Motoren? Neue Austattungsvarianten? Neue Modelle?

Nein. Es wir ein Software Update kommuniziert.

Und weiter:
"Denn das Software-Update erfolgt wie beispielsweise bei Smartphones aus der Luft. Man spricht von OTA (over the air), und dies ist die eigentliche Neuigkeit für den Automobilbereich." (NZZ 26.3.2015)
Und das ist erst der Beginn der Transformation in der Automobilbranche. Apple, Google, Tesla und Co. werden die Trends setzen.

16. Juli 2013

Das Digitale Zeitalter - Neuland für Führungskräfte?

Neuland Digital Age
(Quelle: Wagner Fontoura, flickr.com)
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel wurde kürzlich wegen ihrer Neuland - Äusserungen heftig gescholten.

Wenn ich die Meldungen zu einer aktuellen Studie lese, stellt sich tatsächlich die Frage nach dem Internet als NeulandEuropäische Führungskräfte sind nicht für digitalen Wandel gerüstet, oder wie es in der Pressemeldung heisst: 63% of European Businesses Trapped in the ‘Digital Dark Ages’.

So jedenfalls die Erkentnisse einer Studie von Coleman Parkes Research, die im Auftrag von Ricoh im Mai und Juni d.J. durchgeführt wurde.

Dort ist drastisches zu lesen, z.B. über die Readiness europäischer Führungskräfte in Bezug auf das digitale Zeitalter: "63 per cent saying they are far from ready for digital transformation".

"The research insights show that the majority of businesses are still in the digital dark ages and are currently unprepared to drive digital transformation" sagt Ian Winham, CIO and CFO at Ricoh Europe PLC.

Grosse Erwartungen werden in die CIO's gesetzt, diese fühlen sich aber offenbar nicht in der Lage, die digitale Transformation voranzutreiben:

"... an overwhelming majority of business leaders (83 per cent) believe the CIO is well-equipped to drive digital transformation, they are not yet fully empowered to change critical growth activities.  For example, the task of optimising business critical processes is ranked by business leaders as the number one activity that is having the biggest positive impact on business growth.  However, CIOs are currently least able to change it; just 9 per cent believe they are empowered in this area.".

Es wäre natürlich hilfreich, wenn die Studie komplett Online verfügbar wäre.

Weitere Informationen:
Pressemeldung von Ricoh auf deutsch und englisch


12. Februar 2011

Social Media und die neue Macht der Kunden - wie sollen Unternehmen reagieren?

Nein, nicht jeder enttäuschte Kunde schreibt gleich einen Song über seine unerfreulichen Erlebnisse so wie es der kanadische Musikers David Carroll tat.
Sein Video auf Youtube "United Breaks Guitars" hat knapp 10 Millionen Klicks (Stand heute). Und natürlich gibt es auch einen Wikipediaeintrag dazu, und auch eine entsprechende Website.

Dieses sicher extreme Beispiel zeigt, welche Lawine ein unzufriedener Kunde auslösen kann, und zwar mit Hilfe der Social Media. Viele Unternehmen stellen sich heute - z.T. immer noch relativ hilflos - die Frage, wie man mit diesen neuen Möglichkeiten umgeht, wie man sie nutzt, wie man auf Kundenreaktion in den Social Media reagiert.
"Whereas until a few years ago the damage of negative word of mouth was limited to a fairly small audience, now online reports can go viral, reach millions of people within a short period of time and tarnish a company’s brand". (Quelle)

7. November 2010

Die Post SuisseID - erste Erfahrungen

[Trigami-Review]
Das Thema Sicherheit im Internet und vor allem bei digitalen Prozessen im elektronischen Handel, dem eCommerce, ist ein Thema seit Beginn des Web 1991.

Und es hat wohl mit unserer Kultur zu tun, dass Sicherheitsbedenken bei allen neuen Anwendungen gern zuvorderst genannt werden und ein entsprechendes Gewicht darauf gelegt wird.

Bereits in dem 1995 erschienenen Buch von Beat Schmid et al.:  Electronic Mall: Banking und Shopping in globalen Netzen, das Arbeiten zum Aufbau einer elektronischen Marktplattform enthält, widmet sich ein Kapitel der Sicherheitsarchitektur (S. 279ff.). Bereits hier werden Lösungsvorschläge aufgezeigt, welche - auch damals schon bekannte - Konzepte der digitalen Identifikation, digitaler Zertifikate oder rechtsgültiger digitaler Signaturen verwenden.
1997 war ich selbst Co-Autor eines Beitrages zur digitalen Signatur. 

29. Juni 2010

Die digitale Kulturrevolution – haben Bücher und Zeitungen ausgedient?

Im Rahmen der der öffentlichen Vortragsreihe «wOrt 2010: Wissen vor Ort» (Flyer) der FHS St. Gallen habe ich gestern in Flawil referiert (Ankündigung auf dem FHS eSociety Blog). Mit der Veranstaltungsreihe geht die FHS St. Gallen in die Regionen hinaus, um den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen und Einblicke in ihren Alltag zu geben.
Schulratspräsident Elmar Metzger vertrat die Gemeinde Flawil.
Meinen Vortrag habe ich überschrieben mit "Die digitale Kulturrevolution – haben Bücher und Zeitungen ausgedient?".
Trotz Konkurrenz durch das Sommerwetter und der Fusball WM kamen 34 Zuhörer, 20-30 wurden erwartet.

30. November 2008

Das Web, die Wirtschaft und der Konsument

Über die Auswirkungen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Entwicklungen des 'Web 2.0' wird viel diskutiert: Für die einen ist das 'Web 2.0' bereits am Ende, für die anderen entstehen gerade jetzt neue Chancen. Eine der vielen Diskussionsbeiträge findet man z.B. hier bei netzwertig.com.
Hinter allen dieser Diskussionen steckt letztendlich die Frage der Zusammenhänge des Internet bzw. des Web einerseits und Wirtschaft und Gesellschaft andererseits. Welchen Einfluss hat das Web auf Wirtschaft und Gesellschaft, auf das Verhalten von Konsumenten und Unternehmen?

In einem interessanten Beitrag auf dem F.A.Z. Blog 'Netzökonom' erschien kürzlich eine Diskussion zu den Auswirkungen des Web auf das Marketing, genauer gesagt auf das Verhalten der Konsumenten, mit dem Titel 'Online Marketing, zweite Generation'. Quintessenz: Das Online Marketing 2.0 ist erwachsen geworden und spielt eine wichtige Rolle bei uns Konsumenten, auch wenn die Amerikaner uns Europänern hier offensichtlich voraus ist. Eine - für mich - interessante Zahl: "Allein über den Micro-Blogging-Dienst Twitter habe Dell 500000 Dollar Umsatz generiert." Wie das konkret abläuft wird leider nicht diskutiert. Im Netzökonom-Beitrag werden Zahlen aus verschiedenen Studien zitiert.

Eine Allensbachstudie hat fogendes ergeben: "17 Millionen Konsumenten in Deutschland berücksichtigen inzwischen die Kommentare anderer Internetnutzer oder Diskussionsforen in ihrer Produktrecherche". Das Marktforschungsunternehmen hat laut Beitrag einen "digitalen Entscheidungsindex" kreiert: "Der Index setzt sich aus der Zeit, die Menschen mit einem Medium verbringen, und der Einschätzung der Befragten über die Einfluss des Mediums auf ihre Entscheidungen zusammen." Aha. Das Ergebnis für Deutschland: Das Internet führt vor dem Fernsehen und Zeitungen. Während aber Konsumenten zunehmend das Web für ihre Konsumentscheidungen nutzen, scheint es auf der Verkäuferseite noch an Bewusstsein dafür zu mangeln.

Der Einfluss des Web variiert erwartungsgemäss bei unterschiedlichen Produkttypen: "Rund 55 Prozent aller Käufer von Fernsehern, Digitalkameras oder Spielekonsolen schauen sich vor dem Kauf die Bewertungen und Erfahrungen anderer Käufer im Netz an". Geflgt von Sportartikeln, Hotelreservierungen, Urlaubsbuchungen und Versicherungen.

Die typischen 'Web 2.0' Anwendungen wie soziale Netzwerken Blogs, Foren, etc. werden in einer anderen Studie genauer unter die Lupe genommen. Ein Ergebnis: "Das mit Abstand höchste Gesprächsaufkommen in den sozialen Medien entfällt auf die Autobranche. 29 Prozent aller 1,1 Millionen Gespräche im Web 2.0 drehten sich um Automarken". In dem Blgbeitrag wird dann auch noch bezüglich der Marken differenziert. Wie sich diese Untersuchung wohl für den Schweizer Markt darstellen würde? Nach den Automarken wird auch noch sehr gerne über die Marken der Unterhaltungselektronik diskutiert, desweiteren über das Reisen sowie die Mode(marken). Die Markenpräsenz im Web wird mit einigen Grafik veranschaulicht. Den höchsten Anteil an den Online Marken-Diskussionen hat nach dieser Untersuchung übrigens Google, gefolgt von BMW. Facebook liegt auf Platz 49, eine Marke wie adidas auf Platz 99. Weiterhin wird die Markenpräsenz in den einzelnen sozialen Medien noch untersucht. In den weitaus meisten Fällen wir am Meisten (in aller Regel >80%) in Foren diskutiert, gefolgt von Blogs. Im Bereich Mode/Lifestyle sieht es etwas anders aus: Ca. die Hälfte der Diskussionen findet in Foren statt, ein Viertel bis ein Fünftel in Netzwerken, gefolgt von Blogs.

Und wenn wir schon beim Thema sind:
Die BusinessWeek hat in seiner Ausgabe vom 1. Dez. 2008 auf den Seiten 84ff. ebenfalls das Thema 'Krise und Internet' aufgegriffen, und zwar am Beispiel Facebook: "Facebooks's Land Grab in the Face of a Downturn". "This is not the time for tech companies to be cutting back; this is the time to be hitting the accelerator," says Peter Thiel, a Facebook board member and investor. Facebook executives think they can use the economic downturn to gain ground on the competition." Die Facebook Mamanger sind überzeugt, auch in den kommenden Jahrzehnten im Geschäft zu sein. Mehr dazu und vor allem die Argumente von Facebook liesst man im Artikel.

Zusatzinfos: Facebook - In Search for a Business Model


Bildquelle: F.A.Z. Blog Netzökonom