[Trigami-Review] Nein, ich suche aktuell keine Wohnung. Allerdings war in meinem Leben schon so einige Male auf Wohnungssuche.
Und beim ersten Mal ganz ohne Online-Unterstützung, heute kaum mehr vorstellbar: Zuerst reiste man physisch in die neue Stadt, in der man einen Wohnung sucht, z.B. weil man dort studieren wollte. Spät am Abend suchte man einen Kiosk, der schon die Zeitung von Morgen hatte. In einer Nachtschicht arbeitete man die Wohnungsanzeigen durch, mit Markern, Schere und Notizzetteln.
Nach ein paar Stunden Schlaf suchte man die nächste Telefonzelle, möglichst etwas abgelegen, weil man sich dort für die nächste Stunde oder so fast häuslich einrichtete, um die Anzeigen durchzutelefonieren. Und anschliessend das Abarbeiten der vereinbarten Termine in einer unbekannten Stadt, natürlich ohne Navi oder Google Maps auf dem Smartphone, nur mit einem Stadtplan bewaffnet.
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25. März 2011
18. September 2010
Nach der App Economy jetzt die Apps Culture
Anfang des Jahres habe ich im Beitrag "Die App Economy - ein Phänomen nimmt 2009 Gestalt an" über die entstehende App Economy berichtet. Für moderne Smartphone sind Apps heute eigentlich nicht mehr wegzudenken.
In einer aktuellen Studie hat jetzt Pew Internet die entstehende App Kultur in den USA untersucht: The Rise of Apps Culture. Die Studie enthält auch Daten von Nielsen, mehr zur Methode der Studie erfährt man hier.
Diese Apps Kultur ist aber nach dieser Studie noch bei weitem kein Massenphänomen: 35% der Befragten Erwachsenen in den USA, die ein mobiles Endgerät nutzen, haben Apps auf ihren Endgeräten installiert, allerdings nutzen diese nur gerade 24%.
In einer aktuellen Studie hat jetzt Pew Internet die entstehende App Kultur in den USA untersucht: The Rise of Apps Culture. Die Studie enthält auch Daten von Nielsen, mehr zur Methode der Studie erfährt man hier.
Diese Apps Kultur ist aber nach dieser Studie noch bei weitem kein Massenphänomen: 35% der Befragten Erwachsenen in den USA, die ein mobiles Endgerät nutzen, haben Apps auf ihren Endgeräten installiert, allerdings nutzen diese nur gerade 24%.
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2. Januar 2010
Die App Economy - ein Phänomen nimmt 2009 Gestalt an
Die App Economy - in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres häuften sich die Meldungen über dieses neue Phänomen.
Und ganz aktuell greift Stefan Betschon (S.B.) (die gesammelten Kolumnen aus der digitalen Welt von S.B.) in seinen Beiträgen über die besten Gadets 2009 das Thema der App Economy wieder auf: "Eine Sturmwelle der Kreativität überrollt die Handy-Plattform", erschienen in der NZZ vom 31. Dez. 2009 im Bund Mobil - Digital.
Betschon thematisiert die rasanten und radikalen Veränderungen im Gesachäftsmodell der Mobilfunkindustrie. Bis vor kurzem waren es die Mobilfunknetzbetreiber, die definierten, was für uns Kunden gut war und was nicht. Dazu Betschon:
Auch wenn es inzwischen die App Stores für verschiedene mobile Plattformen gibt, gibt Apple hier eindeutig den Pace vor. Eröffnet im Juli 2008, bietet der Apple App Store gegenwärtig bereits über 100'000 Apps, also Programme und Progrämmchen für das iPhone. Die offizielle Meldung vom 4. Nov. 2009 dazu: "Apple Announces Over 100,000 Apps Now Available on the App Store", bereits am 27. Okt. 2009 meldetet masahble.com: "WOW: iPhone Reaches 100,000 Approved Apps".
In zahlreichen Beiträgen wurde die App Economy in den letzten Monaten diskutiert, es folgt eine Auswahl:
Und ganz aktuell greift Stefan Betschon (S.B.) (die gesammelten Kolumnen aus der digitalen Welt von S.B.) in seinen Beiträgen über die besten Gadets 2009 das Thema der App Economy wieder auf: "Eine Sturmwelle der Kreativität überrollt die Handy-Plattform", erschienen in der NZZ vom 31. Dez. 2009 im Bund Mobil - Digital.
Betschon thematisiert die rasanten und radikalen Veränderungen im Gesachäftsmodell der Mobilfunkindustrie. Bis vor kurzem waren es die Mobilfunknetzbetreiber, die definierten, was für uns Kunden gut war und was nicht. Dazu Betschon:
"Der Wettbewerbsdruck in der Mobiltelefonie hat sich in jüngster Zeit durch den Markteintritt von Apple und Google stark erhöht. Doch es sind nicht einfach neue Wettbewerber angetreten – die Spielregeln haben sich verändert. Bis vor kurzem haben die Mobilnetzbetreiber den Gang der Dinge diktiert. Diese oft aus ehemaligen staatlichen Monopolbetrieben hervorgegangenen Unternehmen legten fest, welche Endgeräte, welche Funktionen und welche Dienstleistungen ein Abonnent erwarten konnte. Weil der Grossteil der Handys durch die Mobilnetzbetreiber verkauft wurde, mussten sich selbst grosse Anbieter wie Nokia dem Diktat der Mobilnetzbetreiber unterordnen. Nicht der Endverbraucher, sondern die Mobilnetzbetreiber bestimmten den Funktionsumfang eines Handys. [...]
Apple und Google haben nun die Spielregeln verändert. Für das Recht, das iPhone zu verkaufen, müssen die Mobilnetzbetreiber Apple an den damit generierten Umsätzen beteiligen. [...]
Eine Folge dieser geänderten Machtverhältnisse ist das Entstehen einer sogenannten App economy im vergangenen Jahr, eines schwunghaften Handels mit billigen Progrämmchen für das Handy."
Auch wenn es inzwischen die App Stores für verschiedene mobile Plattformen gibt, gibt Apple hier eindeutig den Pace vor. Eröffnet im Juli 2008, bietet der Apple App Store gegenwärtig bereits über 100'000 Apps, also Programme und Progrämmchen für das iPhone. Die offizielle Meldung vom 4. Nov. 2009 dazu: "Apple Announces Over 100,000 Apps Now Available on the App Store", bereits am 27. Okt. 2009 meldetet masahble.com: "WOW: iPhone Reaches 100,000 Approved Apps".
In zahlreichen Beiträgen wurde die App Economy in den letzten Monaten diskutiert, es folgt eine Auswahl:
- The business models for iPhone applications
MacResearch (21. December 2008) - The App Economy
BBC dot.life (20. April 2009) - The App Economy
The Guardian (29. July 2009) - Apples App Store: Illusion vom schnellen Reichtum
Frankfurter Allgemeine Zeitung (26. September 2009) - Mark Pincus: Web 3 Is The App Economy
techcrunch.com (20. October 2009) - Inside the App Economy
BusinessWeek (22. October 2009) - Mobilfunk: Der Apps-Boom
SPIEGEL ONLINE (2. November 2009) - iPhone Apps Take Root as Cottage Industry
WSJ.com (12. November 2009).
Die Ankündigungen, Diskussionen und Aufgeregtheiten z.B. rund um die BILD-iPhone-App oder die geplante App der ARD Tagesschau machen deutlich, dass die App Economy längst eine Wirkung auf andere Wirtschaftsbereiche und deren Geschäftsmodelle hat. Es bleibt also spannend abzuwarten, wie sich die App Economy in 2010 entfaltet. Stefan Betschon dazu in der NZZ:
"..., die Schleusen sind geöffnet, eine Sturmwelle der Kreativität dürfte hier im kommenden Jahr für manche Überraschung sorgen."
Bildquelle: flickr.com/Cristiano Betta
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