Seiten

30. April 2010

Workshop: Braucht es einen Chief Social Media Officer?

Das Web 2.0 ist definitiv in den Unternehmen angekommen, wenn auch längst nicht bei allen. Wie viele innovative Dinge entstehen auch Web 2.0 Anwendungen nicht etwa aufgrund einer strategischen Überlegung, sondern weil einige weniger Mitarbeiter davon überzeugt sind und es einfach tun. Diese Entwicklung konnte man auch Mitte der neunziger im Zusammenhang mit dem eCommerce und eBusiness beobachten.
Nun stellen sich Unternehmen aber die Frage: wo sind die Web 2.0 Aktivitäten verortet? Braucht es etwa einen Social Media Verantwortlichen auf höchster Ebene - den Chief Social Media Officer?

Mit dieser Frage will sich der Workshop

"Service Engineer, multidisziplinärer Allrounder oder Erfüllungsgehilfe auf Abruf? Der „Chief Social Media Officer” (CSMO'10)"

an der Konferenz Informatik 2010 am 28. September 2010 in Leipzig beschäftigen. 
Interessierte können Beiträge zum Workshop noch bis zum 9. Mai 2010 einreichen. Weitere Details zum Workshop findet man Online unter www.csmo10.de.

Weitere Informationen zum Thema auch auf dem Blog besser2.0.

Bildquelle: flickr.com / Fräulein Schiller (CC Lizenz)

21. April 2010

Wie der #ashtag den Gestrandeten hilft

Gestrandet:Lange Schlangen vor dem
Reisezentrum im Berliner Hauptbahnhof
"Wie das Netz Gestrandeten hilft" schrieb Spiegel Online am 19. April. Und in der NZZ konnte man am 19. April lesen: "Soziale Online-Netzwerke für Unternehmen immer wichtiger"; hier geht es vor allem um das Beispiel Swiss auf Facebook.

Die Folgen des Vulkanausbruchs haben mir - wieder einmal - die Nützlichkeit sozialer Medien und insbesondere Twitter gezeigt.

Als Gestrandeter habe ich so meine eigenen Erfahrungen mit dem Netz gemacht. Ich war in Berlin an der re:publica 2010, als der Vulkan den europäischen Luftverkehr lahm legte. Am Donnerstag kamen dann die ersten Meldungen über die Schliessung des Luftraums auch in Deutschland.

18. April 2010

re:publica 2010 - Der dritte Tag

Impressionen aus der Kalkscheune
Am dritten re:publica 2010 - Tag waren - neben den zahlreichen weiteren Veranstaltungen - zwei grosse Namen angekündigt, Götz Werner und Miriam Meckel.

Wegen der zunehmenden Reiseeinschränkungen am Freitag aufgrund der isländischen Vulkanasche musste der Vortrag von Rick Whitt von Google zur Netzneutralität leider ausfallen.

15. April 2010

re:publica 2010 - Der zweite Tag

Der zweite Tag an der re:publica ist weniger geprägt von grossen Namen, aber bietet dennoch viele spannende Möglichkeiten.

Geert Lovink diskutiert die Web 2.0 Kritik und die Politik der Netzkultur. Neben der Präsentation von Zahlen, Daten und Fakten zur Entwicklung des Internet und des Web 2.0 fasst er die bekannten Netzkritiker zusammen: Nichoals Carr Nicholas Carr (“Is google making us stupid”), Clay Shirkey (“Problem is filter failure, not info overload“), Frank Schirrmacher, (Payback) und Jaron Lanier (“You are not a gadget”).

14. April 2010

re:publica 2010 - der erste Tag

Wie vermutet wurde der vorher gemachte Zeitplan durcheinander gewirbelt - aber das ist auch gut so!


Die zwei Highlights aus persönlicher Wahrnehmung waren die Vorträge von Jeff Jarvis und  Peter Kruse, auch die Vorträge von Peter Glaser und Evgeny Morozov waren spannend im Zusammenhang mit den Entwicklungen der Informationsgesellschaft. 
Nachdem es bis zu neun parallele Sessions gibt, ist nicht ausgeschlossen, dass ich insbesondere bei den Workshops weitere Highlights verpasst habe. That's re:publica life.






re:publica 2010: Die Social Media Szene trifft sich in Berlin

Nun geht es endlich gleich los: die Re:publica 2010 öffnet ihre Tore!

Die Social Media Szene aus 25 Ländern trifft sich in Berlin, insgesamt werden 2500 Teilnehmer erwartet. Das Programm ist äusserst reichhaltig, bis zu acht parallelen Veranstaltungen erwarten uns in den kommenden drei Tagen, wir haben die Qual der Wahl. Meine Planung ist gemacht, zumindest für den ersten Tag, aber ob sich das Programm wirklich wie geplant abarbeiten lässt ist fraglich.

Die Vorfreude scheint hoch zu sein, dass zeigen die Tweets mit dem Hashtag #rp10 im Sekundentakt schon an den Tagen davor. Fotos werden ab heute auf flickr.com hochgeladen, auch hier mit dem tag #rp10.

Und gute Vorbereitung für einen solchen Event ist Pflicht wie @HappySchnitzel in ihren Tweets dokumentiert ...

11. April 2010

Twitternde Journalisten sind eher noch rar: Eine aktuelle Studie aus Österreich

Das Spannungsfeld Soziale Medien und Journalismus beschäftigt Praktiker wie Wissenschaftler und Politiker zur Zeit sehr intensiv und durchaus kontrovers. Ein Thema ist dabei das Verhältnis der sozialen Medien wie (Micro-) Blogging oder Social Networks und den Journalisten. Verschiedene Studien analysieren vor allem diese Zusammenhänge in den USA. Ein aktueller Beitrag ist z.B. "More Journalists Using Facebook And Twitter Journalists relying on social media for stories."

Im Januar 2010 wurde die Studie "Journalismus & Social Media" publiziert (Studie als pdf). Sie untersucht die Nutzung der Social Media durch Medienschaffende in Österreich. Die PR-Agentur ikp und die Fachzeitschrift „Der Österreichische Journalist“ haben über 500 österreichische JournalistInnen, PR-Profis und Kommunikationsverantwortliche über ihren persönlichen Gebrauch von Social Media Plattformen befragt. Die Ergebnisse sind Online verfügbar, wir wollen hier vor allem ein Augenmerk auf die Nutzung von Twitter durch die Journalisten richten.

Die o.g. Studie aus den USA sagt, dass
"More than a third (37%) of traditional journalists now contribute to Twitter".
Der Blick nach Österreich zeigt uns, dass dort immerhin 30% der Befragten Twitter nutzen. Davon aber lediglich 34% täglich und 26% mehrmals pro Woche, der Rest seltener. In konkreten Zahlen heisst das, dass 26 Medienschaffende in Österreich - die an der Erhebung teilgenommen haben - täglich Twitter nutzen. Da nicht alle Befragten Journalisten waren, ist die Zahl der zwitschernden Journalisten entsprechend geringer.
"Weitgehend resistent gegen den „Zwitscher-Hype“ scheinen überraschenderweise besonders RespondentInnen aus Tageszeitungen (12%) und aus dem Magazinbereich (17%) zu sein."