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1. Januar 2019

Smart Cities, Regions & Communities - Special Interest Track an der 32. Bled eConference


bledconference.org

Im Rahmen der 32. Bled eConference habe ich die Freude den Special Interest Track Smart Cities, Regions & Communities zu organisieren.

Der Track beschäftigt sich mit verschiedenen Fragestellungen smarter Sädte, Gemeinden und Regionen und soll den Austausch und die Diskussion über aktueller Forschungsarbeiten unterstützen:
"We look forward to receiving papers addressing various issues of a smart city, such as, strategies, frameworks, concrete solutions and cases, service and business models, benefits and challenges, covering all the various smart city dimensions from smart energy over smart mobility and sharing economy to smart governments and smart citizens, utilizing different methodological approaches." (Call for Papers)

Weitere Special Interest Tracks beschäftigen sich mit den Themen
Die 32. Bled eConference steht unter dem Rahmenthema

Humanizing Technology for a Sustainable Society

Die Konferenz findet vom 16. bis 19. Juni 2019 in Bled, Slowenien, statt. 

Das weitere Angebot der Bled eConference im Überblick:

  • a fully-refereed Research Track and Research in Progress Track, devoted to researchers in all aspects of digital transformation;
  • Doctoral Consortium, offering students to present their ongoing master’s and PhD study results;
  • ePrototype Students Bazaar, offering students opportunities to present innovative e- or m-Business or Internet of Things ideas, models, prototypes and apps;
  • a Business and Government Panel Track which attracts eminent business and government leaders from Europe, the Americas and Asia-Pacific;
  • Business, Government and Academic Workshops and Meetings offering unparalleled opportunities to discuss, share and learn with colleagues from around the world;
  • EU projects dissemination meetings; enabling project partners to connect with other similar projects and to disseminate results to a wider community.

Der vollständige Call for Papers

bledconference.org


5. Mai 2010

Aktuelle Call for Papers: “Social Commerce” und “Mobile Health”

Das Journal “Electronic Markets – The International Journal on Networked Business“ hat gegenwärtig zwei offene Call for Papers mit einem engen Bezug zur Informationsgesellschaft:

CfP: Focus Theme Section on “Social Commerce” (Deadline für Einreichungen 31. August 2010 15. September 2010)

CfP: Focus Theme Section on “Mobile Health (Deadline für Einreichungen 1. Oktober 2010)

    Weitere Details auf dem FHS eSociety Blog: Call for Papers: “Social Commerce” und “Mobile Health”

    Links zum Journal:   
    Electronic Markets Homepage
    Electronic Markets bei Springer

    11. Dezember 2009

    23. Bled eConference: "eTrust: Implications for the Individual, Enterprises and Society"

    Zum 23. Mal findet vom 20. bis 23. Juni 2010 die Bled eConference in Bled, Slowenien, statt (Google Maps).
    Das Generalthema der Konferenz lautet:

    “eTrust:
    Implications for the Individual, Enterprises and Society”


    Grundsätzlich wird ein breites Spektrum e- bezogener Themen in Bled in Präsentatinen, Panels und Workshops behandelt. Eine Themenübersicht findet sich hier.

    Erstmals wird die Bled eConference 2010 auch zwei sogenannte Special Interest Tracks haben, und zwar zu den Themen:

    1. eHealth: 
      Critical Issues in Delivering Cross-border Sustainable Healthcare Involving Patients and Healthcare Professionals
       
    2. Regional eCollaborations - Success Factors and Impediments
    Die Frist für die Einreichung von Beiträgen ist der 12. Februar 2010.
    Aufgerufen wird auch zur Einreichung von Vorschlägen für Panels und Workshops. Alle Informationen zum Call for Papers sind Online verfügbar.
    Die Bled eConference ist eine Konferenz mit hoher internationaler Reputation, die ausser von Wissenschaftlern aus aller Welt auch von Vertretern von Regierungen, aus der Politik und der Wirtschaft besucht wird. Der Dialog zwischen diesen verschiedenen Interessensgruppen in Workshops, Panels und Arbeitsgruppen charakterisiert die Bled eConference.
    Die Proceedings der Bled eConference werden u.a. Online in der AIS Electronic Library (AISeL) publiziert. 


     

    17. November 2009

    Electronic Medical Records (EMR) bringen in den USA bisher kaum Nutzen

    Das Thema Gesundheitskosten ist weltweit ein Thema. Erst am Sonntag berichtetet die NZZ im Artikel "Enormes Sparpotenzial im Spital" über die Ineffizienzen in Spitälern in der Schweiz.

    Über den Einsatz von Informationssystemen im Gesundheitsbereich in den USA haben wir bereits berichtet: "eHealth in den USA: Bisher ein Flop?". Die in diesem Beitrag zitierte Studie wird hier aktuell nochmals diskutiert.

    Zwei aktuelle Publikationen beschäftigen sich mit der Implemetation von Electronic Medical Records (EMR) im amerikanischen Gesundheitssystem. Zu beachten ist bei der Diskussion, dass der EMR sich konzeptionell unterscheidet vom Electronic Health Record (EHR) (vgl. z.B. Electronic Medical Records vs. Electronic Health Records (HIMSS Analytics White Paper)).

    Die New York Times berichtet im Beitrag "Little Benefit Seen, So Far, in Electronic Patient Records" vom 15. Nov. 2009 über eine neue Studie zum Thema EMR. Es wurden die Wirkungen von EMR auf nationaler Ebene in den USA analysiert. Dazu wurden 3000 Spitäler untersucht. Die Ergebnisse sind insgesamt ernüchternd:
    " 'The way electronic medical records are used now has not yet had a real impact on the quality or cost of health care,'said Dr. Ashish K. Jha, an assistant professor at the Harvard School of Public Health, who led the research project."
    ... und:
    " 'There will be no clear answers on the overall payoff from the wider use of electronic health records until we get further along, five years or more,' said Dr. Bell, senior vice president for health information technology services at Masspro, a nonprofit group. 'But that doesn’t mean we shouldn’t go forward.' "
    Der Beitrag "Implementing Electronic Medical Records" von Leah Hoffmann in der November 2009 Ausgabe der CACM ist da etwas positiver:
    "Despite a number of challenges, patients' medical records are slowly making the transition to the digital age."
    Die Autorin sieht einen Grund der mangelnden Nutzung von EMR im Ungleichgewicht von Aufwand und Nutzen: Wenn Ärzte investieren, profitieren vor allem die Versicherungen.

    Neben den falschen oder mangelnden ökonomischen Anreizen sieht Hoffmann aber auch drei weitere Herausfordungen im Zusammenhang mit der Implementation von EMR:"
    protocols and standards, privacy, and how physicians practice medicine."

    Es gibt in den USA mehrere 100 Systemanbieter, "But standards for the collection, exchange, and retrieval of electronic medical information vary widely from system to system."

    Und zur Privacy:
    "HIPAA (Health Insurance Portability and Accountability Act) doesn't address data ownership, and though it gives patients access to their records in most situations, it also grants doctors plenty of authority such as the right to share data with insurance companies, for example, and with other medical specialists."
    Hier blickt die Autorin nach Europa, wo zumindest auf der legalen Basis die Regeln klarer formuliert sind.

    Und auch das ein bekanntes Thema: Ganz offensichtlich sind die EMR Systeme zu wenig auf den Alltag der Ärtze zugeschnitten, Usability-Fragen einernseits, eine adäquate Workflow-Unterstützung andererseits sind die Herausforderungen hier.


    Bildquelle (CC Lizenz): flickr.com / robertjasoncross



    25. Juli 2009

    Eine Community Plattform zum Thema Gesundheit - quevita

    [Trigami-Review]

    eHealth, Virtual Communities und soziale Netzwerke, all das sind viel diskutierte Themen rund um die Nutzung des Internet zur Gestaltung von Kommunikation und Interaktion. Die Plattform Quevita versteht sich als die erste Health-Style-Community in Europa, welche diese Aspekte miteinander verknüpfen will.
    Quevita will ein internetbasiertes Social-Network mit Expertenwissen aus den Bereichen Ernährung, Bewegung und mentaler Gesundheit mit den Prinzipien der sog. Lifestyle of Health and Sustainability (LOHAS) -Zielgruppe verknüpfen.

    „Quevita ist die erste Health-Style-Community in Europa zu den Themen Ernährung, Bewegung und Entspannung.“
    (quevita.com Homepage)
    Quevita bietet eine Internetplattform mit Applikationen zur Unterstützung der Bewusstseins- und Verhaltensänderung hin zu einem gesunden und nachhaltigen Lebensstil für unterschiedliche Zielgruppen an, nämlich Private, Firmen, Vereine, Experten und Lieferanten. Bisher ausgebaut ist das Angebot für Private.

    Ohne eine Registration sind die Quevita-Gruppen zugänglich, die z.B. fachlich oder auch regional organisiert sind und auch als geschlossene Gruppen angelegt werden können. Hier stehen Foren, Wikis und Umfrage-Werkzeuge zur Verfügung. Die Themen reichen von ‚Aare Joggen in Bern und Solothurn‘ über ‚Oel-Wechsel und knackige Nüsse‘ bis ‚Zürcher Silvesterlauf‘. Will man sich hier aktiv beteiligen, ist eine Registration notwendig.

    Ebenfalls ohne Registration ist teilweise der Bereich ‚Wissen‘ zugänglich, der allerlei Inhalte einschliesslich Experten-Blogs u.a. zu den Themen Ernährung, Entspannung, Bewegung bereit hält. Die Inhalte werden offensichtlich mit verschiedenen Partnern zusammen entwickelt.
    Eine Stichprobe zeigt, dass die Informationen für den Laien bzw. Anfänger in einem Bereich sicher hilfreich sein mögen, ein z.B. ambitionierter Hobbysportler hier aber kaum weiterführende Informationen zum Thema Bewegung erhält. Weiterführende Links fehlen leider.

    Auf dem Marktplatz kann man entsprechende Produkte kaufen, die man entweder über die Suche in Kategorien oder über die ‚Wortwolke‘ erreicht.

    Nach der persönlichen Anmeldung stehen dem Nutzer dann eine Reihe von Applikationen zur Verfügung. Dies sind z.B. ein BodyCoach, der einem beim Abnehmen unterstützen soll, einen Blutdrucktracker zur Überwachung der Blutdruckwerte oder ein Body-Tracker, mit dem man seine Aktivitäten tracken und sich persönliche Ziele definieren kann. Und es fehlen auch nicht die Liste der eigenen 'Freunde', die Liste der Gruppen, in denen man Mitgleid ist oder der Status-Update 'Was machst du gerade?"

    Mehrere Tools sollen das eigene Training unterstützen. Die Applikation ‚Trainingstagebuch & Trainingsplan‘ wird aber erst Ende 2009 live gehen, der Ausdauertracker dagegen ist verfügbar.

    Hier hat der Ausdauersportler die Möglichkeit, die Trainingsdaten von Aktivitäten wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren manuell zu erfassen und als Tabelle oder Graphik darstellen zu lassen. Voraussetzung ist, dass man diese Daten wie Pulsfrequenz, Streckenlänge, Höhenmeter oder Kalorienverbrauch geeignet erfasst. Die dazu heute verfügbaren Tools, z.B. das GPS-basierte Erfassen eines Lauftrainings, sind häufig mit eigenen, spezialisierten Web-Anwendungen und sozialen Netzwerken verknüpft, welche das Führen eines Online-Trainingsbuchs mehr oder weniger automatisch ermöglichen.

    Das Potential von Quevita kann sich dann voll entfalten, wenn die erfassten Trainingsdaten in weiteren Applikationen ‚verarbeitet‘ werden würden. In der jetzigen Ausbaustufe ist der Ausdauertracker eher für Anfänger als für bereits fortgeschrittene Ausdauersportler interessant; dem Anfänger und vielleicht wenig geübten Nutzer technischer Tools bieten die Quevita Applikationen sicher interessante Möglichkeiten, seine Trainings- und Gesundheitsdaten über ein einziges Portal zu dokumentieren und darüber hinaus weitere Informationen abzufragen und entsprechende Produkte über den Marktplatz zu erwerben.


    Bildquellen: quevita.com

    4. Mai 2009

    eHealth in den USA: Bisher ein Flop?

    In der Ausgabe vom 4. Mai 2009 berichtet die BusinessWeek unter dem Titel "The Dubious Promise of Digital Medicine" (S. 31ff.) von den Realitäten der Nutzung von Informatiossystemen im Gesundheitssystem in den USA - mit einem Wort: ernüchternd!
    "HHS spokesman Nicholas Papas says: 'Health IT has the potential to save the federal government more than $12 billion over 10 years, improve the quality of care, and make our health-care system more efficient.' " [BusinessWeek]
    Soweit die Prognose, die Hoffnungen. Aber die Realität sieht anders aus:
    "But so far there's little conclusive evidence that computerizing all of medicine will yield significant savings. And improvements to patient care may be modest. [...] "Health IT's true value remains uncertain," wrote Stephen Parente and Jeffrey McCullough, researchers at the University of Minnesota. " [BusinessWeek]
    Dabei beziehen sich die Autoren des BusinessWeek-Artikels u.a. auch auf Studien, die in Health Affairs - The Policy Journal of the Health Sphere in der Ausgabe March/April 2009 mit dem Focus auf 'Stimulating Heath IT' publiziert wurden.
    Ein
    Hauptproblem scheint offenbar zu sein, dass die Standardsysteme aufwändig in den jeweiligen Spitälern customized werden müssen, in der Konsequenz der erforderliche Datenaustausch aber nicht mehr reibungslos funktioniert.
    "The high cost and questionable quality of products currently on the market are important reasons why barely 1 in 50 hospitals has a comprehensive electronic records system, according to a study* published in March in the New England Journal of Medicine. Only 17% of physicians use any type of electronic records." [BusinessWeek]

    * Use of Electronic Health Records in U.S. Hospitals, N Engl J Med. 2009 Apr 16;360(16):1628-38. Epub 2009 Mar 25.
    ""Most big health IT projects have been clear disasters," says Dr. David Kibbe, senior technology adviser to the American Academy of Family Physicians." [BusinessWeek]
    In einer Studie aus dem Jahr 2005 wurde bei der Untersuchung eines bestimmten IT-Systems herausgefunden,
    "... that use of computers introduced 22 new types of medication errors. His goal was to discover why young medical interns make so many errors. He hypothesized that long hours were to blame. To his surprise, the problems stemmed mostly from software installed to prevent mistakes. " [BusinessWeek]
    Die Studie "Role of Computerized Physician Order Entry Systems in Facilitating Medication Errors" wurde in The Journal of the American Medical Association publiziert. Im Jahr 2009 erscheint diese Aussage anachronistisch: Der elektronischen Dokumentenaustausch in der Geschäftswelt - Electronic Data Interchange (EDI) - ist heute die Basis des e-Business und interorganisatorischer Prozesse.

    Die US Regierung hat im Rahmen der Stimuli für die angeschlagene Wirtschaft 19.6 Mrd. $ zur Computerisierung des Gesundheitssektors bereitgestellt - die Industrie freut's! Und die US-Regierung droht:
    "The federal government will cut Medicare reimbursement for hospitals and medical practices that don't go electronic by 2015. " [BusinessWeek]
    Weitere Details zum Programm der US-Regierung wurden von David Blumenthal - " the new Obama health-tech chief" - im Artikel "Stimulating the Adoption of Health Information Technology", ebenfalls im New England Journal of Medicine (April 9, 2009) publiziert:
    "But many certified EHRs [Electronic Heath Records] are neither user-friendly nor designed to meet HITECH's ambitious goal of improving quality and efficiency in the health care system. Tightening the certification process is a critical early challenge for ONCHIT ["National Coordinator of Health Information Technology"]. Similarly, if EHRs are to catalyze quality improvement and cost control, physicians and hospitals will have to use them effectively."




    Bildquelle: flickr.com/ j.reed