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19. Dezember 2011

Der Impact Factor und Open Access Zeitschriften

Die Zeitschrift Nature hat in der Diskussion rund um die Auswirkungen neuer Medien auf die Bereitstellung von wissenschaftlicher Literatur heute den Beitrag Do Open Access journals have impact? publiziert.
Der Autor ist James Pringle, Vice President, Development, Academic and Government Markets, bei Thomson ISI, USA.

Das (kommerzielle) Unternehmen Thomson ISI definiert gegenwärtig die zentrale Währung für wissenschaftliche Publikationen, den sog. Impact Factor (Begriff bei Wikipedia). Dieser wird jährlich im Journal Citation Report publiziert.
Ein Journal, das nicht in den Indices von Thomson ISI gelistet ist und notabene keinen (offiziellen) Impact Factor hat, wird häufig von Nachwuchswissenschaftlern nicht berücksichtigt. Fragt man einen potentiellen Autor beispielsweise an, ob er seine Forschungsergebnisse nicht in einem bestimmten Journal publizieren möchte, kommt oft die Frage "What's your impact factor?". Hat man keinen, ist das Gespräch beendet.

Ähnliche Vorbehalte haben (Nachwuchs-) Wissenschaftler gegenüber Open Access - Journals. Sie nutzen diese zwar gerne zur Recherche, aber halten sich beim Publizieren in entsprechenden Journals gerne zurück, aus verschiedenen Gründen. Ein Grund ist auch hier der - vermeintlich - nicht vorhandene Impact Factor.