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17. September 2015

So macht internationaler eCommerce Spass

Es kommt immer wieder einmal vor, dass ich jemanden in den USA beschenken möchte.
Traditionell würde ich ein Geschenk hier in der Schweiz kaufen und es dann per Post verschicken. Das kostet mich bei einem Paket bis max. zwei Kilogramm gemäss post.ch mit PostPac International Priority 52 Franken, mit PostPac International Economy 45 Franken. Die Beförderungszeiten betragen 4-8 Tage bzw. 11-15 Tage.

Ergo: Für ein Geschenkpaket sind die Kosten eher hoch, der Lieferzeitpunkt ist kaum einzuschätzen - aber gerade Kinder möchten ja gerne ihr Geschenk gerne möglichst am Tag des Anlasses erhalten, und schon gar nicht danach.

So weit so gut.

Eine Alternative bietet der internatioanle eCommerce; ich nutze Amazon.com dazu. So auch kürzlich wieder einmal.

Die Chronik:
Bestellung für einen Empfänger in New York aufgegeben bei amazon.com am Samstag, 12.9., gewählter Versand via US Postal Service, Lieferkosten $7.12 (ca. 6.90 Fr.); das avisiertes Lieferdatum: spätestens Freitag, 18.9. - eher knapp, der Empfänger sollte das Paket besser schon am Donnerstag erhalten.

Am Montag kam dann von amazon.com die Meldung über den Versand des Pakets, mit einem korrigierten Lieferdatum: Garantierte Lieferung bis Dienstag, 15.9., spätestens 20:00 - obwohl die Zustellung gar nicht mehr im Einflussbereich von amazon.com liegt.

Am Mittwochmorgen erhielt ich dann die Meldung: Das Paket wurde am Dienstag, 15.9., 18:39 (Ortszeit) ausgeliefert.

Perfekt! So macht Shoppen und Schenken Spass!

Und auch hier wird wieder deutlich: Logistik ist Key! Dazu müssen die Partner, hier amazon.com und US Postal Services, ihre internen Prozesse zu 100% im Griff haben und auch die inter-organisatiorischen Prozesse müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, beide Partner müssen sich zu 100% aufeinander verlassen können, wie das Beispiel zeigt.

Wenn der eine Partner seine Prozesse nicht im Griff hat, dann wird es schnell ärgerlich für den Kunden.

Das Tracking des Pakets war sowohl via amazon.com als auch direkt bei US Postal Service möglich.

Tracking via amazon.com


Tracking bei US Postal Services






28. Dezember 2014

Logistik ist Key - oder auch nicht

Ja, ich mag Google, finde die Firmengeschichte von den Anfängen der Suchmaschine bis heute beeindruckend. Und ich nutze die Google Dienste oft und gerne. Ja, und ich traue Google einiges zu.

Und auch die Smartphones mag ich: Deswegen möchte ich auch gerne das neue Nexus 6 kaufen; Nexus 4 und 5 hatte ich bereits.

Diesmal bestellte ich direkt bei Google Play, und zwar am 11.12.2014. Warum? Nun, meine Bestellung bei digitec.ch habe ich storniert, nachdem es hiess, dass die Lieferung  - entgegen der ersten Ankündigung - erst "ca. Anfang Februar" erfolgt.

Bei Google Play hiess es demgegenüber, dass die Lieferung noch im Dezember erfolgt. Immerhin mindestens ein Monat Unterschied!

Und naiver weise dachte ich, Google wird ja schon wissen wann Google ein Google Produkt liefern kann. Denkste!

Bis am 26.12.2014 hiess es durchaus beruhigend: "Verlässt das Lager bis am 26.12.14"

Detailseite der Bestellung: Screenshot 26.12.2014

Und dann der Frust am 27.12.2014: Kein Status! Und auch kein eMail, das eine Lieferung bestätigen würde.


Detailseite der Bestellung: Screenshot 27.12.2014

Ein Versehen?
Ok, Hotline anrufen, nachfragen. Nach 15 Minuten Warteschleife hatte ich dann endlich jemand am anderen Ende, offenbar nicht sonderlich motiviert. Nach Prüfung meiner Daten hiess es nur lapidar (sinngemäss):
Wir können auch nicht sagen wann Ihr Nexus geliefert wird; uns wurde nur gesagt dass wir sagen sollen, dass die Auslieferung sicher nicht vor der ersten Januarwoche stattfinden wird. 
Das hat mich dann auch zu meinem Twitter Kommentar verleiten lassen.
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass bei der Lancierung eines neuen Produkts durch Fehleinschätzungen Verzögerungen etc. entstehen. Dass das eine Firma wie Google das nicht besser im Griff hat, kann ich nicht wirklich verstehen.

Logistik ist Key lesen wir überall, Same Day Delievery oder gar 1 Stunden Lieferversprechen sind die Themen in der eCommerce Logistik, die Sendungsverfolgung ist heute Standard. Google hat hier eindeutig noch Nachholbedarf.

... und auf der Übersichtsseite meiner Bestellungen steht heute, 28.12.2014, immer noch: "Verlässt das Lager bis am 26.12.14"

Übersichtsseite meiner Bestellungen: Screenshot 28.12.2014

(Zwischen) Fazit: Google weiss eben nicht wann Google ein Google Produkt ausliefert.


Mal sehen was vor allem wann passiert, stay tuned!

Update 5.1.2015, 19:30
Am heutigen Vormittag war der Status der Bestellung immer noch auf "Verlässt das Lager bis am 26.12.14".

Dann am Abend das erlösende eMail: "Ihre Google Play-Bestellung vom 11.12.2014 wurde versandt".

Zwar steht auf der Detailseite der Bestellung inzwischen als Status "Versandt", aber die Bestellübersicht sagt immer noch "Verlässt das Lager bis am 26.12.14". Nun gut.

Ab jetzt ist UPS verantwortlich.


Update 8.1.2015, 18:30
... und UPS hat einen guten Job gemacht, sehr ausführliche Tracking Informationen, und dann heute Vormittag die Information: Paket geliefert.

Lieferbestätigung von UPS

Und was macht der Status meiner Bestellung bei Google Play?
Da steht auf der Übersichtsseite immer noch dasselbe...

Übersichtsseite meiner Bestellungen: Screenshot 8.1.2015




22. Dezember 2011

Logistik im Weihnachtsstress: 2. Das abgestellte Paket

Sendungsverfolgung bei Hermes
Und hier nach dem verschwundenen Einschreiben die zweite Geschichte. Auch hier mit - zum Glück - positivem Ausgang.

Fall 2. Das abgestellte Paket
Für einen Empfänger in Deutschland gab ich einen Bestellung bei Amazon auf.
Am 15.12.2011 wurde die Sendung an den Logistiker, in diesem Fall Hermes, übergeben.
Bereits am 16.12.2011, abends, wurde die Sendung als zugestellt angezeigt. Eigentlich super!


21. Dezember 2011

Logistik im Weihnachtsstress: 1. Das verschwundene Einschreiben

Sendungsverfolgung der Deutschen Post
Die Zeit vor Weihnachten ist bekannterweise Hochbetrieb in der Logistikbranche. Und es ist immer wieder faszinierend, das alles klappt, schnell, zuverlässig - meistens jedenfalls.

In den letzten Tagen widerfuhren mir zwei Missgeschicke mit zwei verschiedenen Logistikern in Deutschland, die glücklicherweise ohne Schaden für mich verlaufen sind und über die ich kurz berichten möchte.

Fall 1: Das verschwundene Einschreiben bei der Deutschen Post
Am 25.11.2011 lieferte ich Online via Pixelletter.de ein Einschreiben an einen Empfänger in Deutschland ein.

Das Tracking der Post zeigte am nächsten Tag folgendes an: