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29. April 2012

Was ist eigentlich Demokratie? - Zwei Momentaufnahmen von heute

Abstimmung an der Landsgemeinde
in Appenzell am 29. April 2012
Was ist eigentlich Demokratie? - mit dieser Frage begann die heutige Landsgemeinde in Appenzell. Der Landammann besann sich auf den Ursprung des Begriffs:
"griechisch Δημοκρατία, von δῆμος [dēmos], „Volk“, und κρατία [kratía], „Herrschaft“, vgl. -kratie; wörtlich: Herrschaft des Volkes" (Quelle: Wikipedia).

Herrschaft des Volkes also. Aber wie äussert sich diese denn?
Ganz aktuell wird diese Frage europaweit heiss diskutiert im Zusammenhang von modernen und offenen Bürger- und Zivilgesellschaften oder neuen Formen der Partizipation.

Dazu gab es heute zwei Anschauungsbeispiele:

1. Die Landsgemeinde in Appenzell selbst:
Die Landsgemeinde ist eine Form der direkten Demokratie: die anwesenden Stimmberechtigen diskutieren über die zu entscheidenden Sachverhalte, jeder Anwesende hat das Recht sich zu äussern. Die Abstimmung geschieht offen durch Handzeichen, ausgezählt wird in aller Regel nicht. Sind die Mehrheitsverhältnisse nicht eindeutig erkennbar, wird nochmals abgestimmt. So geschah es heute in Appenzell zwei Mal.
Und die Geschäfte sind zum Teil von weitreichender Bedeutung: Sei es die Wahl von Regierungsmitgliedern, die Abstimmung über eine Strukturreform oder ein neues Baugesetz. Herrschaft des Volkes.

(Weitere Bilder von der Landsgemeinde in Appenzell)

2. die Regierungswahlen im Kanton St. Gallen: Für einen Sitz in der Kantonsregierung standen zwei Kandidaten aus unterschiedlichen Lagern standen zu Wahl. Die Stimmbeteiligung lag bei 31.6 Prozent.  Herrschaft des Volkes.

28. April 2012

Social Media und Partizipation: Diskussion im Rahmen der Denkwerkstätte Neue Medien – Neue Öffentlichkeiten

Im Rahmen der Denkwerkstätte Neue Medien – Neue Öffentlichkeiten der FHS St. Gallen habe ich im Rahmen eines Workshops einen Iput zum Thema "Wie können Social Media die Partizipation von Bürgern an politischen Entscheidungsprozessen in Gemeinden unterstützen?" gegeben. Ziel war es, das Thema Social Media und eParticipation in den Kontext Open Government einzuordnen.

Hier einige Stimmen aus der anschliessenden Diskussion, an der auch eine Reihe von Gemeindepräsidenten des CAS Gemeindeentwicklung teilnahmen.

18. April 2012

Wissen was die Wikipedia kann und ist - ein Beispiel

Immer wieder wird darüber diskutiert, ob die Wikipedia als wissenschaftliche Quelle erlaubt ist, zuletzt z.B. im Artikel in Wissenschaftler fassen Vertrauen in die Wikipedia bei ZEIT Online. Meine eigene Sicht habe ich vor längerer Zeit hier formuliert.
Und immer wieder bin ich erstaunt, wie wenig die Digital Natives darüber wissen, wie die Wikipedia eigentlich funktioniert.

Dazu ein anschauliches Beispiel aus den vergangenen Tagen:
Kürzlich wurde ich auf diese Einladung zur Blogparade "Social Media für die Bürgergesellschaft" aufmerksam. Ich weiss in etwa, was eine Blogparade ist, wollte den Begriff aber gerne nochmal nachschauen.

12. April 2012

The Use and Impact of Social Networking - Call for Papers for a Special Issue

It's my pleasure to post this Call for Papers for a Special Issue on The Use and Impact of Social Networking in the Journal of Theoretical and Applied Electronic Commerce Research (JTAER).

Together with my colleagues Frantisek Sudzina, Aarhus University, and Sherah Kurnia, University of Melbourne, I am a guest editor of the special issue.

The deadline for submissions is August 1, 2012.
The publication of the special issue is planned for April 2013.

For more information please refer to the Call for Papers or contact me directly.

Call for Papers (pdf)