Die Zeitschrift
Nature hat in der
Diskussion rund um die Auswirkungen neuer Medien auf die Bereitstellung von wissenschaftlicher Literatur heute den Beitrag
Do Open Access journals have impact? publiziert.
Der Autor ist
James Pringle, Vice President, Development, Academic and Government Markets, bei
Thomson ISI, USA.
Das (
kommerzielle) Unternehmen Thomson ISI definiert gegenwärtig
die zentrale Währung für wissenschaftliche Publikationen, den sog.
Impact Factor (
Begriff bei Wikipedia). Dieser wird jährlich im
Journal Citation Report publiziert.
Ein Journal, das nicht in den Indices von Thomson ISI gelistet ist und notabene keinen (offiziellen) Impact Factor hat, wird häufig von Nachwuchswissenschaftlern nicht berücksichtigt. Fragt man einen potentiellen Autor beispielsweise an, ob er seine Forschungsergebnisse nicht in einem bestimmten Journal publizieren möchte, kommt oft die Frage "
What's your impact factor?". Hat man keinen, ist das Gespräch beendet.
Ähnliche Vorbehalte haben (Nachwuchs-) Wissenschaftler gegenüber Open Access - Journals. Sie nutzen diese zwar gerne zur Recherche, aber halten sich beim Publizieren in entsprechenden Journals gerne zurück, aus verschiedenen Gründen.
Ein Grund ist auch hier der -
vermeintlich - nicht vorhandene Impact Factor.